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Wieso ist der Freitag schwarz? – die Geschichte hinter dem Rabatt-Fest!

 width=Im Kalender sieht der 29. November ganz harmlos aus – weder Feier- noch Gedenktag hat das Datum zu bieten. Dennoch genießt der letzte Freitag im Monat für Kunden, die gerne Schnäppchen jagen, inzwischen einen Status, der es mit Festtagen und Volksfesten aufnehmen kann: schon um Mitternacht klicken User los, um hohe Rabatte im Onlinehandel zu ergattern, und bereits bei Öffnung der Ladengeschäfte bilden sich vielerorts Schlangen – im Vergleich zu einem normalen Freitag sind die Verkäufe zwischen zwei Drittel höher und dreimal so hoch. Lange im Vorhinein wird geplant und häufig flankieren Events im Geschäft das muntere Treiben.

Doch woher kommt die moderne Tradition des „Black Friday“? Wieso gerade dieses Datum und was macht den Freitag schwarz?

Vom christlichen Familienfest in den vorweihnachtlichen Kaufrausch

Wie bei so vielem in unserer Pop- und Konsumkultur liegt der Ursprung in den USA: Thanksgiving, einer der höchsten Feiertage des Jahres und wichtigstes Familienfest neben Weihnachten, liegt immer auf dem vierten Donnerstag im November. Gerade in einem Land, in dem die meisten Arbeitnehmer sehr wenig bezahlten Urlaub bekommen, nutzen fast alle Amerikaner den Freitag als Brückentag für ein besonders langes Wochenende mit ihren Lieben. Da Weihnachten als nächstes Highlight naht, wird der somit freie Tag seit Langem genutzt, um ohne Feierabendstress auf Geschenke-Shopping-Tour zu gehen und dabei gleich noch neue Winterklamotten und Ähnliches mitzunehmen.

Seit den 1960er Jahren haben sich die Geschäfte darauf eingestellt und überbieten sich gegenseitig mit besonders großzügigen Öffnungszeiten, vielen Sonderangeboten und Aktionen für die ganze Familie, um diese ungestörte Kauflaune optimal zu nutzen.

So speist sich der Name „Black Friday“ gleich aus zwei Quellen: Einerseits haben Stadtverwaltungen und Polizei bereits Ende der 60er missmutig festgestellt, durch das ganze dichtgedrängte Gewimmel vor den Geschäften erschienen die Menschen auf den Bürgersteigen wie eine schwarze Masse, die aus jedem Warenhaus quölle. Andererseits kursierte der Begriff schon früh als geflügeltes Wort unter den Händlern, die die Chance hatten, mit einem guten Abschneiden am umsatzstärksten Tag des Jahres bereits vor dem Weihnachtsgeschäft einen Abschluss in den schwarzen Zahlen zu besiegeln.

In Deutschland erst jüngst „eingewandert“ – und gleich hoch geschätzt

Reicht die Tradition in den USA damit um über 50 Jahre zurück und knüpft an einen hohen Feiertag an, ist der „Black Friday“ in Deutschland noch recht neu: Apple brachte ihn erst 2006 in seine deutschen Stores und in den Folgejahren sprang insbesondere der Online-Handel mit Wucht auf den Zug auf. Fehlt auch die Verankerung in der Kultur, hat das deutsche Kunden nicht davon abgehalten, die Gelegenheit beim Schopf zu ergreifen: rund zwei Drittel kaufen gezielt am „Black Friday“ ein.

Eine vollends neue Erfindung ist der „Cyber Monday“: Seit den 00er-Jahren nutzen Online-Shops die „Black Friday“-Welle, um auch am darauffolgenden Montag mit Rabatten die Aufmerksamkeit und den Umsatz hoch zu halten. Eine treibende Kraft hinter dieser Erfindung und ihrer Verbreitung auch in Europa ist Amazon. Familienprogramm und engagiertes Verhandeln vor Ort sind dabei folglich nicht zu erwarten – doch auch bei einem am Konferenztisch erdachten „Festtag“ reichen hinreichend hohe Rabatte, um alljährlich den einen oder anderen Webshop aufgrund der hohen Nachfrage zum Zusammenbruch zu bringen. Wird der Bildschirm dann schwarz, bekommt „black“ noch einmal eine weitere Bedeutung.

Ob Freitag oder Montag, online oder offline: wir wünschen Ihnen eine vergnügliche und erfolgreiche Schnäppchenjagd! Und einen gesunden November!

Das kratzt jeden mal: Juckreiz

 width=Juckreiz (medizinisch Pruritus) ist eine Missempfindung der Haut, die das Verlangen auslöst, die betroffene Stelle zu kratzen. Die Hände wandern fast unwillkürlich zu den juckenden Hautpartien und beginnen zu kratzen – dann tritt zwar erstmal eine Linderung ein, aber schon bald beginnt der Juckreiz erneut. Denn das Problem ist teuflisch: Kratzen sorgt nur kurzfristig für Abhilfe und kann zu Verletzungen der Haut führen – und die wiederum können den Juckreiz verstärken, so dass sich ein echter Teufelskreis aus Jucken, Kratzen und erneutem Jucken entwickelt. Außerdem infizieren sich die aufgekratzten Stellen auch leichter mit Bakterien, und durch ständiges Kratzen kann sich die Haut auf Dauer verdicken und es können Narben entstehen.

Nur nervig und unangenehm ist der Pruritus dennoch nicht, er hat auch einen gewissen Sinn:

Denn durch die mechanische Reibung sollen Eindringlinge wie Parasiten, Flöhe oder Läuse entfernt werden. Längeres Kratzen allerdings schädigt wiederum die Haut und verursacht Verletzungen und Einrisse. Besonders Kindern fällt bei juckenden Krankheiten wie den Windpocken die Beherrschung oft enorm schwer.

Was aber löst den Juckreiz aus? Juckende Haut kann viele unterschiedliche Ursachen haben:

Typische Auslöser sind trockene Haut, Insektenstiche, Allergien oder Hauterkrankungen wie Neurodermitis. Oft tritt der Juckreiz dann in Kombination mit weiteren Hautveränderungen wie etwa Rötungen, Schuppen, Bläschen oder Pusteln auf. Der Juckreiz kann auch durch Gifte, mechanische Reize, Temperaturschwankungen oder sogar leichte Stromstöße hervorgerufen werden, die zur Freisetzung von Histamin aus den Zellen führen. Das Jucken kann an bestimmten Körperstellen (lokalisiert) oder am gesamten Körper (generalisiert) auftreten.

Doch nicht alles, was juckt, lässt sich auf eine Hauterkrankung zurückführen

es können auch innere Erkrankungen mit Juckreiz einhergehen. Dazu zählen unter anderem Infektionen, bekanntermaßen  Windpocken oder Lippenherpes, verschiedenen Stoffwechselstörungen wie Diabetes, diverse Leber-, Nieren- und Nervenleiden und manchmal sogar Krebserkrankungen. Und auch Arzneimittel oder psychische Faktoren können Juckreiz auslösen. Meistens lässt sich die Ursache bestimmen, manchmal passiert es aber auch, dass der Arzt keinen Grund für den Juckreiz finden kann. Dann sprechen Mediziner vom sogenannten idiopathischen Juckreiz – ein Symptom also ohne erkennbare Ursache.

Nicht selten wird ein starker, chronischer Juckreiz am ganzen Körper zur Belastungsprobe für den Geplagten:

Es kommt zu Schlafmangel, Erschöpfung, Kratzspuren auf der Haut (wie blutende oder nässende Wunden) sowie zum permanenten Gefühl, sich durch Kratzen Erleichterung zu verschaffen. Bei manchen Patienten führt das auf längere Sicht  zu massiven psychischen Problemen, die sogar im Suizid enden können.

Was aber tun, wenn’s juckt?

Kratzen hilft nicht bzw. nur kurzfristig – was aber kann man denn ausrichten gegen den lästigen, manchmal sogar quälenden Drang, sich zu kratzen? Die Behandlung von Juckreiz richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache: Bei akutem Juckreiz, wie er etwa nach einem Insektenstich oder einer leichten allergischen Hautreaktion auftritt, reicht es meist schon aus, die betroffene Stelle zu kühlen und eine lindernde Salbe aufzutragen – und auch Essigwasser, Zitronensaft oder Zwiebeln können echte erste Hilfe leisten. Bei Juckreiz, der durch eine Neurodermitis ausgelöst wird, ist eine Kombination aus intensiver Hautpflege und einer konsequenten Therapie der Krankheitsschübe wichtig – zwingend in Zusammenarbeit mit dem Hautarzt, denn hier können Omas Hausmittelchen durchaus Schaden anrichten. Sind eine Hautinfektion (z. B. Fußpilz) oder ein Befall mit Parasiten wie Milben oder Läuse die Ursache des Juckreizes, erfordert auch dies eine spezielle Behandlung, und auch hier ist eine Absprache mit dem Arzt geboten. Das Gleiche gilt umso mehr, wenn der Juckreiz auf eine innere Erkrankung zurückgeht.

Für’s erste jedoch können Eigentherapien bei Juckreiz durchaus helfen:

  • Pflegende Creme gegen Juckreiz: Eine sorgfältige Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Cremes hilft, die natürliche Hautbarriere zu stabilisieren und kann so auch dazu beitragen, unangenehmen Juckreiz zu lindern.
  • Sanfte Reinigung der Haut: pH-neutrale Mittel verwenden und auch diese nur sparsam einsetzen. Auf diese Weise wird der Säureschutzmantel der Haut, der wichtige Schutzfunktionen einnimmt, nicht beeinträchtigt.
  • Hausmittel gegen Juckreiz: Kühle, feuchte Umschläge haben eine leicht juckreizlindernde Wirkung. Auch Schwarztee-Packungen oder ein im Kühlschrank gelagertes Aloe Vera Gel sind einen Versuch wert.
  • Hautreizungen vermeiden: Nur lauwarm duschen. Leichte Kleidung, am besten aus Baumwolle oder Seide, tragen.
  • Reizfaktoren reduzieren: Sehr scharfes Essen, Alkohol, Stress, Aufregung und Ärger führen oft zu Juckreiz. Versuchen Sie, diese Faktoren in Ihrem Leben einzuschränken.

Die wichtigste Regel aber bleibt:

Klingen die Beschwerden nach ein paar Tagen nicht ab, sollte der Arzt befragt werden – denn das Jucken kann auch ernste Ursachen haben, die der Laie nicht erkennen und schon gar nicht therapieren kann.

Wenn dem Körper was fehlt: Müdigkeit hat viele Gründe

 width=Ab und zu geht uns allen so: Kaum sind wir aufgestanden, könnten wir uns auch schon wieder hinlegen, und tun wir es nicht, quälen wir uns nur mit Mühe durch den Tag. Es gibt einfach Tage, die man am liebsten im Bett verbringen würde, weil man irgendwie nicht richtig wach wird. Müdigkeit kann verschiedene Ursachen haben – in den allermeisten Fällen ist aber einfach zu wenig Schlaf schuld daran, wenn wir uns schlapp fühlen und der Alltag zur Last wird. Doch Müdigkeit ist manchmal auch ein Hinweis darauf, dass dem Körper etwas fehlt – Schlaf, innere Ausgeglichenheit oder auch bestimmte Vitalstoffe. 

Oft ist ein gestörter Schlaf schuld an der Müdigkeit

auch wenn wir rechtzeitig schlafen gehen, fühlen wir uns morgens matt. Das ist dann oft ein Zeichen dafür, dass wir einfach nicht gut schlafen, nachts wach werden und schwer wieder einschlafen können. Vor allem Stress wirkt sich negativ auf das Ein- und Durchschlafen aus. Wenn die Gedanken ständig um Aufgaben und Probleme kreisen, ist an erholsamen Schlaf kaum zu denken. Ein oft hilfreicher Tipp ist, sich die letzte Stunde vor dem Einschlafen bewusst mit etwas anderem zu beschäftigen als mit den Problemen des Tages, mit einem guten Buch oder Hörbuch zum Beispiel oder zur Not mit einem alten Film, den man so oft gesehen hat, dass man weite Passagen mitsprechen kann. Naja, allzu aufregend sollten Lektüre oder TV auf jeden Fall nicht sein.

Auch wer tagsüber viel Kaffee trinkt,

um wach zu bleiben, wird sich am Abend mit dem Einschlafen zusätzlich schwer tun. Schätzungen zufolge leiden zwischen 15 bis 35 Prozent der Bevölkerung in westlichen Industrienationen unter Schlafproblemen, und die Kaffeetrinker sind dabei nicht unterrepräsentiert.

Doch nicht nur zu wenig Schlaf macht müde

Auch die dunklen Jahreszeiten Herbst und Winter verstärken das Bedürfnis nach mehr Ruhe. Fehlt die Sonne, kann das auch zu einer Winterdepression führen – und die zeigt sich neben Antrieblosigkeit, Traurigkeit und Leistungseinbrüchen eben auch durch verstärkte Müdigkeit. Zu viel oder zu wenig Essen sorgt ebenfalls für Erschöpfungsgefühle, ebenso eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr. Fehlt dem Körper außerdem frische Luft, weil man den Großteil des Tages in schlecht gelüfteten Räumen sitzt, raubt das gleichfalls Energie.

Auch intensive körperliche Anstrengung weckt den Wunsch nach einem Nickerchen,

und oft ist außerdem ein Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen schuld, wenn wir schon tagsüber nur noch ans Bett denken können. Vor allem ein Mangel an Vitamin B12, Magnesium, Folsäure und Eisen macht häufig müde – eine ausgewogenere Ernährung kann hier schnell kleine Wunder bewirken.
Lässt sich das dauernde Schlafbedürfnis mit ausreichend Schlaf, frischer Luft und gesunder Ernährung nicht vertreiben und nimmt auf Dauer die gewohnte Leistungsfähigkeit ab, sollte man aufmerksam werden. Einen Arzt aufsuchen sollte man auf jeden Fall, wenn folgende Symptome auftreten, denn ständige Müdigkeit kann auf Erkrankungen hindeuten:
Fieber
Schwindel
Schmerzen
Übelkeit
Gewichtsverlust
Atemnot
nächtliche Schwitzattacken
großer Durst

Ausgeprägte,anhaltende Müdigkeit,

die sich auch durch Frischluft, Bewegung, Schlaf und gesunde Ernährung nicht verbessert, kann auf eine Reihe verschiedener Erkrankungen hinweisen. So kündigt sich eine Erkältung häufig durch Erschöpfung an, bevor Halskratzen und Schnupfen dazukommen. Denn ist das Abwehrsystem gefordert, braucht der Körper Ruhe. 
Sie kann auf Bluterkrankungen oder auf Herz-Kreislauf-Probleme hindeuten, auf Stoffwechselerkrankungen wie eine kranke Schilddrüse oder auf einen Diabetes mellitus. Auch bei Darmerkrankungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind die Betroffenen häufig müde, weil wichtige Nährstoffe vom Körper nicht in ausreichender Menge aufgenommen werden können, und in selteneren Fällen können auch Tumore Müdigkeit verursachen. Generell gilt: Wer über Tage oder Wochen ohne ersichtlichen Grund unter starker Müdigkeit leidet, sollte sich fachlichen Rat holen – beim Arzt oder beim Apotheker.

Und schließlich kann ständige Müdigkeit auch ein Hinweis auf ernste Krankheiten sein:

Sie kann auf Bluterkrankungen oder auf Herz-Kreislauf-Probleme hindeuten, auf Stoffwechselerkrankungen wie eine kranke Schilddrüse oder auf einen Diabetes mellitus. Auch bei Darmerkrankungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind die Betroffenen häufig müde, weil wichtige Nährstoffe vom Körper nicht in ausreichender Menge aufgenommen werden können, und in selteneren Fällen können auch Tumore Müdigkeit verursachen. Generell gilt: Wer über Tage oder Wochen ohne ersichtlichen Grund unter starker Müdigkeit leidet, sollte sich fachlichen Rat holen – beim Arzt oder beim Apotheker.

Manchmal machen sich auch eine erkrankte Psyche oder bestimmte Medikamente durch andauernde Müdigkeit bemerkbar

Angststörungen, Burn-out und Depressionen begünstigen Müdigkeit und gehen oftmals mit Niedergeschlagenheit und Antriebsschwäche einher. Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Demenz, Migräne und Parkinson werden ebenfalls häufig von Müdigkeit begleitet. Bei den Medikamenten sind zum Beispiel Präparate, die auf den Blutdruck einwirken oder beruhigend wirken, Antiallergika, Hustenstiller oder Schmerzmittel Auslöser von Müdigkeit, ähnliches gilt auch für Mittel gegen Übelkeit oder die  Reisekrankheit. Und auch hier sollte man, wenn der Spuk nach ein paar Tagen nicht vorbei ist, den Gang zum Arzt oder in die Apotheke nicht scheuen.

Pubertätsalarm: Tipps gegen Akne

 width=Ist man erstmal drüber weg, so mit Anfang zwanzig meistens, dann hat man gut lachen: Für viele Jugendliche aber sind Mitesser im Gesicht eine ausgemachte Katastrophe. Pubertät und Pickel gehören zwar zusammen, könnten aber zeitlich kaum ungünstiger aufeinander treffen. In der sensiblen Phase der Pubertät, in der sich junge Menschen kaum etwas sehnlicher wünschen als geliebt und und von Altersgenossen akzeptiert zu werden, bedeuten Hautunreinheiten oft eine massive psychische Belastung. Viele Teenager schämen sich für ihr Aussehen, fühlen sich hässlich oder sogar minderwertig. 

Die gute Nachricht ist:

Akne ist meist recht erfolgreich behandelbar, und von ein paar Mitessern abgesehen kann man als Jugendlicher ziemlich unbeschadet durch die Pickelphase kommen – sofern man einige Dinge beachtet. Generell gilt: Je früher die Therapie beginnt, desto eher bekommt man die Hautkrankheit in den Griff, und schwere Verläufe ebenso wie spätere Narben können verhindert werden.
Allerdings gibt es Unterschiede: Manche Teenager haben nur mit ein paar Mitessern und Pickeln zu kämpfen, andere leiden unter zahllosen entzündeten Pusteln und Knötchen – und das nicht nur im Gesicht, sondern auch auf Rücken und Dekolleté. Etwa 15 bis 20 von 100 Jugendlichen sind von einer mittelschweren bis schweren Form der Akne betroffen, bei Jungen kommt das häufiger als bei Mädchen vor. Normalerweise verschwindet die Akne im Alter von etwa 20 Jahren von selbst – einige Betroffene aber haben auch  mit über 30 Jahren noch Probleme damit.

Mediziner unterscheiden zwischen leichter, mittelschwerer und schwerer Akne:

Bei der leichten, nicht entzündlichen Form bilden sich Mitesser, die sich zum Teil schwarz verfärben. Das liegt nicht an Schmutz, sondern am Hautfarbstoff Melanin.
Bei der mittelschweren Akne sind deutlich mehr Aknepickel zu sehen. Stärker entzündete Pickel werden als „Papeln“ (kleine Knötchen) oder als „Pusteln“ (mit Eiteransammlung) bezeichnet.
Bei schweren Formen leiden die Betroffenen unter sehr vielen Pusteln und Knoten in der Haut, und hier können dann auch nach Abklingen der Erkrankung sichtbare Narben zurückbleiben.

Oft glauben Betroffene,

dass die unreine Haut Folge mangelnder Hygiene sei – dabei ist oft eher das Gegenteil ist der Fall, denn zu häufiges Waschen kann die Haut zusätzlich reizen. Auslöser einer Akne ist in den allermeisten Fällen die Hormonumstellung während der Pubertät, und vermutlich spielt auch eine genetische Veranlagung eine gewisse Rolle. Die Veränderung wird von Hormonen wie den Androgenen gesteuert. Androgene sind männliche Geschlechtshormone, die allerdings in der Pubertät auch vom weiblichen Körper verstärkt gebildet werden. Sie regen unter anderem die Haut an, mehr Fett zu produzieren. Das Hautfett wird als Talg bezeichnet und von den Talgdrüsen hergestellt. Wenn sich am Ausgang einer Talgdrüse jedoch eine Hornschicht bildet, kann der Talg nicht abfließen. Er sammelt sich dann in der Talgdrüse an, und es entsteht ein Mitesser. Wenn dieser sich entzündet, bildet sich ein Aknepickel. Akne entsteht folglich vor allem dort, wo es besonders viele Talgdrüsen gibt: im Gesicht, auf Brust, Rücken und Schultern.
Es ist verführerisch, die Pickel und Mitesser ausdrücken zu wollen, aber durch den Druck kann der Eiter manchmal tiefer in die Haut gelangen, wodurch sich die Entzündung verstärkt. Zudem kann Ausdrücken dazu beitragen, dass sich Narben bilden. Besondere Vorsicht ist bei Pickeln im Gesichtsbereich oberhalb der Oberlippe, seitlich der Nase und zum Augenwinkel hin geboten, sie sollte man auf gar keinen Fall selbst ausdrücken. Hier nämlich droht aufgrund der Gefäß- und vor allem Lymphbahnverbindungen in den Gehirnbereich eine Verschleppung von Keimen oder ein Verschluss bestimmter Gefäße.
Deshalb sollte man die Behandlung besser Fachleuten in einem medizinischen Kosmetikstudio oder in der Hautarztpraxis überlassen, die dort unter hygienischen Bedingungen die Pickel öffnen können.
Normale Seifen mit einem hohen pH-Wert sind für die Hauthygiene ungeeignet, denn sie können die Haut reizen, und fettende Cremes können die Poren zusätzlich verstopfen. Für die tägliche Reinigung genügen lauwarmes Wasser und ein seifenfreies Reinigungsmittel, das dem pH-Wert der Haut, der bei 5,5 liegt, angepasst ist. Eine  Hautpflege, die das berücksichtigt, kann bei einer leichten Akne schon kleine Wunder wirken.

Zudem gibt es chemische Schälmittel in Apotheken oder Drogerien zu kaufen:

Sie trocknen die Haut aus, tragen oberflächliche Hautschuppen ab, damit der Talg besser abfließen kann, und wirken antibakteriell. 
Eine schwere Akne indes sollte in jedem Fall vom Hautarzt behandelt werden. Er kann zum Beispiel entscheiden, ob es sinnvoll ist, auch Medikamente in Form von Tabletten zu verschreiben, wie etwa Hormone oder Antibiotika.
Wer feststellt, dass bestimmte Nahrungsmittel sich ungünstig auf die Haut auswirken, sollte außerdem seine Ernährung umstellen und die unverträglichen Lebensmittel, vor allem schnell aufgeschlüsselte Kohlenhydrate wie Cornflakes oder Schokoriegel und hoch gesättigte Fettsäuren (zum Beispiel Pommes frites oder Mayonnaise), weglassen.

Wenn nicht jetzt, wann dann? Erkältungs-Prophylaxe!

 width=Man merkt es zum Beispiel daran, dass sich die Reihen im Büro schon ein wenig lichten, oder daran, dass in der Schule öfter mal Lehrer fehlen: Der Herbst ist da, und mit ihm die Erkältungszeit. Eine Erkältungs-Vorbeugung braucht nun aber mal ein wenig Zeit, wenn sie wirken soll, und deshalb ist es höchste Eisenbahn, wenn man einigermaßen unbeschadet durch den Winter kommen will. Jetzt ist der Moment, sich auf all die Viren vorzubereiten, die vielen von uns in den kommenden nasskalten Monaten Schnupfen, Husten oder sogar eine Grippe bescheren könnten.

Um sich möglichst gut zu schützen,

sollte man drei Dinge beachten: Während vor der Grippe eine Impfung den bestmöglichen Schutz bietet, rettet uns vor Erkältungen und grippalen Infekten nur ein starkes Immunsystem. Dazu kommen noch allgemeine Vorsichtsmaßnahmen, die vor wirksam vor Ansteckung schützen können und ganz simpel anzuwenden sind.

Punkt eins: Die echte Grippe. Als „Influenza“ oder „echte Grippe“ bezeichnet man eine Erkrankung durch das Influenza-Virus, am häufigsten und am gefährlichsten ist das Influenza-Virus Typ A. Es ist auf der ganzen Welt verbreitet und verändert sich ständig, was es schwierig macht, einer Infektion vorzubeugen – dennoch bietet eine Impfung den wirksamsten Schutz.

Geraten wird die Maßnahme ab September/Oktober vor allem Senioren, Menschen mit eingeschränktem Immunsystem, chronisch Kranken, Schwangeren ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel, medizinischem Personal und Menschen, die im Alltag mit vielen Leuten zu tun haben. Gerade Risikogruppen wie Herz- oder Diabetes-Kranke sollten die Sache ernst nehmen, denn bei einem geschwächten Immunsystem kann die Grippe (meist durch eine nachfolgende bakterielle Infektion) sogar tödlich verlaufen. Am besten sollte man als Betroffener also zeitnah ein Gespräch mit Arzt oder Apotheker führen.

Die Entscheidung pro oder Contra Impfung muss natürlich jeder für sich selber treffen, darüber hinaus aber – Punkt zwei – gibt es einige simple Tipps, die uns vor der Ansteckung mit Grippe- oder Erkältungserregern gleichermaßen schützen können. Das sind vor allem:

Abstandhalten zu Personen mit Symptomen einer akuten Erkrankung
Kein Hautkontakt mit Gegenständen, die viele andere Menschen berühren (also etwa Einkaufswagen, Türgriffe im Büro usw.)
Händeschütteln vermeiden
Regelmäßiges gründliches Händewaschen

Gegen Erkältungsviren, für die es keine Impfung gibt,

hilft neben den oben genannten Vorsichtsmaßnahmen letztlich nur ein starkes Immunsystem, und auch dafür kann man recht einfach etwas tun:

Auf ausreichend Zink im Speiseplan achten, denn Zink stärkt die körpereigene Abwehr. Viel Zink ist zum Beispiel enthalten in Schalentieren, Fleisch, Hartkäse, Nüssen, Kernen, Haferflocken, Linsen und Eigelb.

Regelmäßig moderaten Sport treiben für eine gute Durchblutung und optimale Sauerstoffversorgung. 1,5 Stunden pro Woche sollten es sein, ein paar Schweißtropfen dürfen dabei fließen.

Täglich an die frische Luft, möglichst tagsüber: Denn je mehr Tageslicht wir bekommen, desto mehr Vitamin D können wir bilden und damit einen wichtigen Beitrag für die Abwehrkräfte leisten.

Täglich Frischluft in Wohnung und Büro lassen – auch an kalten Tagen. Das lüftet nicht nur den Kopf durch, sondern erhöht die Luftfeuchtigkeit in den Räumen zum Wohle der Schleimhäute, die Erreger so besser in Schach halten können.

Ausreichend Schlaf stabilisiert die Abwehrkräfte für den Kampf gegen Erreger. Im Schlaf nämlich werden u.a. weiße Blutkörperchen gebildet, und die sind wichtig für unser Immunsystem.

Und nicht zuletzt: Viel trinken, zum Beispiel Ingwertee: Mit Vitamin C, Magnesium, Eisen und ätherischen Ölen kann er viel zur Stärkung der Abwehrkräfte beitragen.