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Gut für Körper und Seele: So gesund ist ein Hund!

 width=Natürlich, behauptete einst Heinz Rühmann, könne man ohne Hund leben, lohnen würde es sich aber nicht. Auch wenn man nicht ganz so weit gehen mag  – heute gibt es tatsächlich zahlreiche Indizien dafür, dass Haustiere ihren Haltern gut tun – in vielerlei Hinsicht. Da sind zum Beispiel die physischen Effekte, also die körperlichen Auswirkungen auf Tierbesitzer: Wer zwei mal am Tag mit dem Hund durch den Wald spaziert, der bekommt schon mal automatisch eine Grundversorgung mit den Gesundheitsfaktoren Bewegung, frische Luft und Natur. Aber es gibt noch weitere Gründe, und auch immer mehr wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Zusammenleben von Mensch und Tier gut für die menschliche Gesundheit ist. Ein paar dieser Gründe haben wir mal zusammengefasst:

Wer ein Haustier hat, kommt leichter mit anderen Menschen zusammen

Was unterscheidet das Wartezimmer eines Humanmediziners von dem eines Tierarztes? Beim Tierarzt kommen die Wartenden viel schneller miteinander ins Gespräch! Denn Haustiere können soziale Beziehungen zwischen Menschen vermitteln. So haben Haustierbesitzer beispielsweise deutlich bessere Chancen, ihre Nachbarn kennenzulernen, als Menschen ohne Haustier. Dadurch erhalten sie auch eher Unterstützung aus ihrem sozialen Umfeld – zum Beispiel in Form von emotionalem Beistand oder praktischer Nachbarschaftshilfe.

Vor allem einen Hund,

aber auch andere Tiere zu halten kann nachweislich einer Vereinsamung entgegenwirken und so das Wohlbefinden verbessern. Das gilt besonders für alleinstehende und ältere Menschen. Da gesellschaftliche Vereinsamung psychisch krank machen kann, können Haustiere also einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer gesunden Nachbarschaft leisten. Über Tiere kommt man leichter mit Fremden ins Gespräch. Daraus können sich auch nachhaltigere Kontakte entwickeln. Tierhaltung kann also Vereinsamung entgegenwirken und einen Beitrag zu unserer psychischen Gesundheit leisten.

Wer einen Hund hat, ist seltener übergewichtig

Von allen Haustieren scheinen Hunde ihre Halter am meisten auf Trab zu halten: Es hat sich immer wieder gezeigt, dass vor allem Hundebesitzer sich mehr bewegen und auch mehr Zeit im Freien verbringen. Darum erreichen sie eher das empfohlene Maß an körperlicher Aktivität als Menschen ohne Hunde. Entsprechend scheinen Menschen, die regelmäßig mit ihrem Hund Gassi gehen, seltener Übergewicht zu haben als andere Haustierbesitzer. Wer regelmäßig bei Wind und Wetter mit seinem Hund in die Natur geht, tut etwas für seine Gesundheit und für seine Figur.

Wer ein Haustier hat, reagiert besser auf Stress

Laut einiger Studien könnte Haustierhaltung auch mit einem geringeren Stresslevel und niedrigerem Blutdruck im Zusammenhang stehen. So scheint sich Hundehaltung positiv auf das vegetative Nervensystem auszuwirken: Bei Hundehaltern zeigt der Parasympathikus eine erhöhte Aktivität, während die Aktivität des Sympathikus verringert ist. Somit fällt bei Hundehaltern die Reaktion auf Stress eher geringer aus. Wenn der Blutdruck infolge einer Anstrengung ansteigt, normalisieren sich die Blutdruckwerte bei Hundehaltern anscheinend schneller als im Durchschnitt. Dabei hängt dieser Effekt vermutlich nicht mit dem Hund als solchem zusammen und kann in abgeschwächter Form auch für andere Haustiere angenommen werden.

Wer ein Haustier hat, muss seltener zum Arzt

Eine Langzeitstudie aus Deutschland und Australien zeigt: Ausgehend vom selben Gesundheitszustand müssen Haustierhalter nach fünf Jahren seltener zum Arzt als diejenigen ohne Haustiere. Wer während des gesamten Zeitraums ein Haustier hatte, machte die wenigsten Arztbesuche. Daraus lässt sich schließen, dass die gesündeste Bevölkerungsgruppe aus Tierhaltern besteht, die seit mindestens fünf Jahren ein Tier besitzen. Wenn man weniger Arztbesuche mit einem höheren Grad an Gesundheit gleich setzt, zeigt sich auch durch diese Untersuchung: Tiere sind gesund für uns.

Wer ein Haustier hat, lebt länger

Auch das ist recht gut belegt und liegt in erster Linie am gesünderen Herz-Kreislauf-System: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Haupttodesursachen weltweit. Warum Tierhalter seltener Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben, verraten schon die oben genannten Punkte: Stress (auch z.B. durch gesellschaftliche Isolation, Depression, Einsamkeit), hoher Blutdruck und Bewegungsmangel erhöhen bekanntermaßen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei vielen Haustierhaltern sind diese Risikofaktoren jedoch geringer ausgeprägt.
Die Folge zeigt beispielsweise eine schwedische Studie mit Datensätzen von über 3,4 Millionen Personen: Danach ist Hundehaltung bei Alleinstehenden mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und allgemein mit einer geringeren Sterblichkeit verbunden.
Andere Forscher wiesen einen ähnlichen Effekt für Katzenbesitzer nach: Wer eine Katze als Haustier hält, hat ein deutlich geringeres Herzinfarkt-Risiko und ein leicht geringeres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, als Menschen ohne Katze.

Von welchem Haustier der Mensch in welcher Form gesundheitlich profitiert, ist individuell unterschiedlich:

Ältere sowie schüchterne oder einsame Menschen haben vermutlich am meisten von der Gesellschaft der Tiere oder den sozialen Kontakten, die sich durch die Tierhaltung ergeben.
Auf gestresste Menschen wirkt der Umgang mit Tieren entspannend und eventuell auch blutdrucksenkend.
Wer sich im Alltag ansonsten eher wenig bewegt, für den ist regelmäßiges Gassigehen mit einem Hund ein Plus für die Gesundheit.
Und wenn Kinder und Jugendliche mit Haustieren aufwachsen, kann dies eventuell ihr Immunsystem stärken. Ein weiterer Vorteil: Kinder lernen durch die Haustierhaltung, Verantwortung für andere zu übernehmen.

Übrigens:

Die meisten Studien zur Auswirkung von Haustierhaltung wurden zwar mit Hunden oder Katzen durchgeführt. Doch auch andere Tiere können sich positiv auf die Gesundheit auswirken. So ist beispielsweise nachgewiesen, dass es nachhaltig den Stresslevel senken kann, zum Beispiel Ziegen, Fische oder Schlangen zu halten.

Gesund oder nicht? Das tägliche Brot

 width=Brot zählt zu den beliebtesten Grundnahrungsmitteln – in vielen Gegenden der Welt und in Deutschland sowieso, was sich in einer beeindruckenden Artenvielfalt niederschlägt. Entstehungsgeschichtlich entstammt die Idee zum Brot der Notwendigkeit, Lebensmittel haftbar zu machen, um zum Beispiel über den Winter zu kommen – wie so vieles andere auch, von Sauerkraut über Räucherschinken bis zur Marmelade. Hatte man das im Getreide enthaltene Mehl nämlich erst einmal isoliert, also die Spreu vom Weizen getrennt, dann ließ es sich fast unbegrenzt aufbewahren, sofern man es vor Feuchtigkeit und Ungeziefer schützen konnte.

Früher ging es also eher darum,

dass man überhaupt Brot backen konnte – nicht so richtig im Fokus standen Themen wie die Gesundheit. Heute allerdings herrscht schon mal Unsicherheit bei der Frage, was den gesundheitlichen Aspekt des beliebten Backwerks angeht. So steht Brot durch seinen hohen Anteil an Kohlenhydraten im Verdacht, dick zu machen und soll gerüchtehalber Magen-Darm- Beschwerden verursachen. Auch Zöliakie – die Unverträglichkeit von in Mehl enthaltenem Gluten also – wird oft mit Brot in Zusammenhang gebracht. Wie gesund ist Brot also? Im Folgenden ein paar Fakten dazu:

Erstens:

Brot ist ja nicht gleich Brot, es kommt also darauf, was drin steckt (und, aber das soll hier nicht unser Thema sein, was man drauf legt natürlich auch). Noch lange nicht jede Sorte, die gesund aussieht, ist es auch. Eine knusprige Kruste und ein frischer Duft sind längst kein Garant mehr dafür, dass wir uns damit wirklich etwas Gutes tun, eine findige Industrie entwickelt immer wieder neue Backmischungen, die zwar aussehen wie von Omas Bäcker selbst gemacht – in Wirklichkeit aber kaum etwas außer weißem Mehl und Farbstoffe enthalten.

Da sind wir dann auch schon beim wichtigsten Kriterium in Sachen Gesundheit:

Das Mehl. Das meiste Brot in Deutschland wird aus Weizen oder Roggen hergestellt. Trotzdem scheint das Brotangebot mittlerweile fast unüberschaubar geworden zu sein, was unter anderem verschiedenen Mischungsverhältnissen des Getreides geschuldet ist.
Dennoch unterscheidet man folgende Sorten: Vollkornbrot, Mehrkornbrot, Weizenbrot und Mischbrot. Davon wird Vollkornbrot zu mindestens 90 Prozent aus Mehl hergestellt, das noch sämtliche Bestandteile des Getreidekorns enthält.
Je nachdem, ob dem Mehl ganze Körner oder grob gemahlenes Getreide beigemengt wurden, ist Vollkornbrot entsprechend dunkler. Wie gesund ein Brot ist, hängt davon ab, aus welchem Mehl es gemacht wird.
Eine Faustregel ist: Je dunkler das Mehl, desto mehr Vollkorn ist enthalten. Je mehr volle Körner, desto mehr Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe enthält das Brot und ist dementsprechend gesünder. Ist ein Brot aus rein weißem Mehl gefertigt, macht es zwar satt aufgrund der Kohlenhydrate – mehr aber auch nicht, denn alles, was der Körper sonst noch an Vitalstoffen benötigt, ist nicht mehr enthalten.
Diese wichtigen Nährstoffe finden sich vermehrt in den Randschichten des Korns. In seinem Inneren dagegen, im Mehlkörper, lagern hauptsächlich Eiweiß und Stärke, die einen Anteil von 83 Prozent ausmachen.
Ist das Mehl ganz weiß, besteht es ausschließlich aus dem Mehlkörper der Körner. Die Randschichten wurden beim Mahlen also ausgesiebt. Im Vollkornmehl sind diese noch enthalten und damit auch die wertvollen Inhaltsstoffe. Wer auf Ausgewogenheit achten möchte, sollte in erster Linie Vollkornbrot zu sich nehmen. Zu erkennen ist es an seiner grau-braunen Farbe. Wird es zusammen mit anderen Getreideprodukten, Obst und Gemüse regelmäßiger Bestandteil der Mahlzeiten, ist das ein wichtiger Grundstein gesunder Ernährung.

Brot ist reich an Kohlenhydraten

Zu Unrecht werden sie als Dickmacher verkannt, denn im Vollkornbrot sind sie langkettig. Das bedeutet, der Magen verarbeitet sie sehr langsam. Der Blutzuckerspiegel steigt nur wenig. So wird nur wenig Insulin freigesetzt, wohingegen die Fettverbrennung auf Touren kommt. Besonders die im Brot enthaltenen Ballaststoffe machen es zu einem sehr gesunden Nahrungsmittel. Dabei handelt es sich um die unverdaulichen Kohlenhydrate. Sie quellen im Magen auf und sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Heißhunger kommt so erst gar nicht auf.

Trotz all seiner wertvollen Inhaltsstoffe ist Brot nicht für jedermann bekömmlich

Dazu gehören zum Beispiel Menschen, die an einer Zöliakie oder Sprue leiden. Sie vertragen das Klebereiweiß im Brot, das man Gluten nennt, nicht. Hauptsächlich ist es im Samen von Weizen, Roggen, Gerste und Hafer enthalten. Ein gesunder Verdauungsapparat hat keine Probleme damit, Patienten mit einer Glutenunverträglichkeit reagieren allerdings empfindlich. Sie vertragen diesen Stoff nicht, weil er die Darmzotten in der Schleimhaut ihres Dünndarms zerstört. Das führt dazu, dass der Körper bestimmte Nährstoffe nicht mehr aufnehmen kann. Zölikalie ist bisher nicht heilbar, sobald erneut Gluten in den Körper gelangt, fangen die Beschwerden wieder von vorne an – häufig sogar heftiger als vorher. Daher raten Mediziner Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit dazu, dauerhaft auf glutenhaltige Lebensmittel zu verzichten.

Vollkornbrot aus Sauerteig ist besonders bekömmlich

Getreidekorn beinhaltet nämlich Phytin, einen für Menschen nicht verdaulichen Stoff. Durch Aktivierung des Enzyms Phytase hilft Sauerteig dabei, Phytinsäure abzubauen.
Außerdem macht es wertvolle Mineralstoffe leichter verwertbar. Die Säure im Sauerteigbrot beugt außerdem Schimmel vor und schützt auch vor anderen Brotkrankheiten, beispielsweise dem von Bakterien hervorgerufenen Fadenziehen.

Um die Haltbarkeit von Brot zu verlängern,

empfiehlt es sich, es richtig zu lagern. Länger frisch bleibt Brot, wenn es in einem Brotkasten aus Holz oder Kunststoff aufbewahrt wird. Dieser sollte regelmäßig mit Essigwasser ausgewaschen werden, um der Bildung von Schimmel vorzubeugen.
Auch Töpfe aus Steingut oder Ton sowie spezielle Stoffsäcke sind sinnvoll, um Brot möglichst lange frisch zu halten. Plastiktüten oder die Lagerung im Kühlschrank sind hingegen nicht zu empfehlen. Außerdem sollte Brot immer mit der Schnittfläche nach unten aufbewahrt werden.
Schimmeliges Brot muss in jedem Fall entsorgt werden. Gerade in Brot breiten sich Schimmelsporen nämlich besonders rasch aus. Betroffene Stellen lediglich abzuschneiden, reicht daher in der Regel nicht aus – der Schimmel ist auch da, wo man ihn noch nicht sieht.

Gute Vorsätze durchhalten: Ein ganz gesundes 2021!

 width=Gute Vorsätze für das kommende Jahr gehören zum Jahreswechsel wie Knallfrosch, Bleigießen und Heringssalat: Gesünder, ruhiger oder erfolgreicher soll es werden. 2021 ist inzwischen schon eine gute Woche alt, und wir können an dieser Stelle ganz sicher die These wagen, dass die ersten guten Vorsätze schon wieder gekippt wurden. Denn das ist das Problem an der Sache – in der meist entspannten Zeit um und nach Weihnachten ist es nicht schwer, sich etwas vorzunehmen. Hat uns der Alltag aber erstmal wieder, haben uns Freuden und Pflichten wieder in unseren gewohnten Rhythmus zurück geholt … naja, dann sind auch und gerade die allerbesten Pläne schnell vergessen.

Oft ist es aber gar nicht mal so schwer, seine Ziele zu erreichen – wenn es die richtigen sind. Hier ein paar Tipps:

Nicht übertreiben

Hinter großen Zielen mögen tolle Ideen stecken, nur ist die Umsetzung meist zum Scheitern verurteilt. Denn unser Alltag ist mit vielen Pflichten zugepflastert – da lassen sich extreme Veränderungswünsche nicht mal eben so einbauen. Experten raten deshalb dazu, ruhig große Wünsche zu haben, diese aber realistisch und in kleinen Schritten anzugehen. Wer endlich joggen gehen möchte, wird im Februar nicht gleich einen Marathon bestreiten können. Es muss auch nicht gleich eine Stunde am Tag sein, zweimal in der Woche für je 20 Minuten sind für den Einstieg völlig okay. So sinkt auch die Hemmschwelle, mit den guten Vorsätzen wirklich zu starten.

Konkrete Ziele setzen

Je schwammiger unsere Vorsätze, desto unwahrscheinlicher ist deren Gelingen. Wer also ein paar Kilo abnehmen möchte, sollte sich nicht vornehmen, im neuen Jahr irgendwie mal öfter ins Fitnessstudio zu gehen. Sondern: Montags nach dem Job gehe ich zum Spinning, donnerstags verabrede ich mich mit Kai oder Ulrike zum Laufen. Am besten trägt man die Termine in einen Kalender Liste ein. So hat man nicht nur Kontrolle darüber, ob man seine Vorsätze wirklich einhält -– auch Mogeln wird schwerer, weil man die Ziele Schwarz auf Weiß an der Wand hat.

Reden hilft

Sind die guten Vorsätze erst einmal gefasst, sollte man sie mit möglichst vielen Menschen teilen. Zum einen bekommt man so Rückhalt aus dem Freundes- und Verwandtenkreis, zum anderen fällt das Schummeln nicht so leicht. Experten raten sogar dazu, soziale Netzwerke zu nutzen, um sich anspornen zu lassen. Selbst, wenn dann der Schweinehund laut kläfft – die Hemmschwelle, vor versammelter Mannschaft zu versagen, ist oft noch größer.

Belohnen statt verbieten

Auch willensstarke Menschen werden manchmal schwach, und zwar meist in gewohnten Situationen. Sich selbst Verbote aufzulegen bringt daher meist nicht viel – wer nachmittags immer einen kleinen Snack zu sich nimmt, obwohl er ein paar Kilos loswerden möchte, sollte sich diesen nicht verbieten. Stattdessen wäre als Alternative eine Belohnung ratsam  – wenn ich auf den Snack verzichte, gönne ich mir eine Viertelstunde Pause oder heute Abend den teureren Schinken beim  Einkaufen.

Positiv formulieren

Ab morgen verzichte ich auf Pizza und Cola – das klingt nicht sehr motivierend. Deshalb sollten die Vorsätze positiv formuliert sein, z. B. „Ab übermorgen probiere ich ganz neue Rezepte aus!“

Hilfe vom Handy

Mittlerweile gibt es viele Apps, die uns beim Umsetzen guter Vorsätze unterstützen können. Der „Nichtraucher Coach“ zeigt, wie viel Geld man bereits gespart hat und wie sich die Gesundheit Tag für Tag verbessert. Wer zu viel Zeit mit seinem Smartphone verbringt, kann mit der App „Offtime“ Ruhezeiten definieren, und falls man besser wirtschaften möchte, hat man mit „Money Control“ alle Ein- und Ausgaben fest im Blick.

Dinge anders machen

Wer bewusst mit Routinen bricht, der macht es seinem Gehirn leichter, sich auf Veränderungen einzustellen und diese als positiv zu betrachten. Das können Kleinigkeiten sein, wie beispielsweise die Beine andersrum zu überschlagen, als man es gewohnt ist, einen neuen Weg zur Arbeit zu nehmen, einen neuen Supermarkt ausprobieren oder 15 Minuten früher als sonst aufzustehen. Positiver Nebeneffekt: Der Alltag erscheint plötzlich wesentlich abwechslungsreicher.

In diesem Sinn wünschen wir ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2021!

In eigener Sache: Apotheken waren, sind und bleiben wichtig!

 width=Es geht zu Ende – das anstrengende und sicher nicht sehr schöne Jahr 2020 ist so gut wie überstanden, und 2021, da gibt es begründete Hoffnung, wird vermutlich deutlich besser. Das zu Ende gehende Jahr hat viele von uns vor erhebliche  Herausforderungen gestellt, mögen sie medizinischen, ökonomischen oder sozialen Charakters gewesen sein – und auch für uns als Team in der Apotheke war vieles anders als gewohnt. Gerade als wir glaubten, jetzt sei es im wesentlichen überstanden, da platzte noch eine letzte Bombe, die es in sich hatte: Am Nachmittag des 21.12.2020 bekamen wir die Nachricht, dass die deutschen Apotheken ab dem 22.12.2020, also etwa 16 Stunden später, insgesamt knapp 80 Millionen FFP2_Masken an berechtigte Empfänger zu verteilen hätten. Und um es noch einmal in den richtigen Kontext zu stellen: Das ganze drei Tage vor Weihnachten, während ansonsten der komplette stationäre Einzelhandel hatte schließen müssen, außer Supermärkten, Tankstellen und eben Apotheken.

Gut, wenn viele Kunden kommen, dann ist das erstmal ja kein Grund zum Meckern

Und dennoch: Eine kleine, aber rechtzeitige Vorwarnung wäre hilfreich gewesen, schon allein was Personalplanung, Vorbereitung und Beschaffung angeht. Und dies soll auch keine Beschwerde sein – aber vielleicht ein gutes Beispiel dafür, warum ein Land wie Deutschland gut daran tut, seine Apothekenlandschaft zu schützen und zu erhalten.
Schön auf den Punkt gebracht hat die Sache unser Kollege Dr. Peter Holzner aus Bayern,
der folgendes an seine Kunden schrieb und den wir hier auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin zitieren:

Die größte Verteilungsaktion der Nachkriegsgeschichte?

Liebe Kundinnen und Kunden,

nach dieser Woche muss man sich einmal vergegenwärtigen, was hier in den deutschen Apotheken gelaufen ist:

Am Montag Nachmittag gegen 16 Uhr haben die Apotheken erfahren, dass ab Dienstag früh 8 Uhr je 3 FFP2-Masken an ca. 26 Millionen Risikopatienten kostenlos abgegeben werden sollen. Das sind ca. 78 Millionen FFP2-Masken, die aber den Apotheken NICHT bereitgestellt wurden, sondern welche diese selbst einkaufen, vorfinanzieren, umpacken und die Abgabe organisieren mussten.

Es hat funktioniert!!!

Natürlich gingen hie und da mal Masken aus. Und natürlich kann keine Apotheke alle versorgen – die Ware muss ja auch angeliefert werden und jede Apotheke hat nur ein begrenztes Budget.

ABER: Jetzt, Ende der Woche sind die meisten Kunden versorgt, Apotheken und ihr Personal haben ungelogen fast Tag und Nacht durchgearbeitet. Es ist ja nicht so, dass kurz vor Weihnachten nicht so schon die Hölle los wäre. Die Maskenverteilung kam dann noch dazu – 1000 Kunden pro Tag waren in vielen Apotheken keine Seltenheit. Die Apothekenmitarbeiter, von denen 90% MitarbeiterInnen sind, die zuhause Männer und Kinder haben, welche ihre /Frau/Freundin/Mami fix und fertig nach Hause kommen sahen, sind wirklich über sich selbst hinaus gewachsen.

Ehrlich, welche andere Branche würde und könnte das organisieren?

In dieser Zeit?

Mit diesem Einsatz?

Wir machen das! Ja, und zwar gerne!

Wir sind Ihre Apotheke vor Ort. Und ich spreche hier für ALLE ApothekerkollegInnen:

Wir machen auch Nacht- und Notdienst.

Wir stellen Ihnen auch individuelle Salben her.

Denn IHRE Gesundheit liegt UNS am Herzen. Wir sind für Sie da. Das macht kein Online-Händler, der ist nur auf das schnelle Geld aus und transferiert dies ins Ausland.

Darum meine GROSSE BITTE:

Unterstützen Sie uns Apotheken vor Ort. Wir sind da, wenn’s drauf ankommt! Mit Leib und Seele. Und auf uns können Sie sich verlassen!!!

Kommen Sie gut ins neue Jahr – fröhlich, sicher und gesund! Ihre Apotheke.

Weihnachtsmarkt geht auch zu Hause: Glühwein im Garten

 width=Was dieses Jahr zu Weihnachten geht oder auch nicht, wer wie und wo und mit wem feiern darf – das steht alles noch nicht so richtig fest, es bleibt also vorerst spannend. Sicher sein kann man allerdings, dass es ein enorm ungewöhnliches Fest werden wird und dass viele unserer Traditionen und Gewohnheiten in diesem Jahr nicht stattfinden werden: Keine Weihnachtsfeier in der Firma, kein Gottesdienst am Heiligen Abend, keine ausgedehnter Weihnachtsbummel durch die Stadt. Vor allem aber: Kein Weihnachtsmarkt – keine gebrannten Mandeln, kein geflammter Lachs, kein Glühwein. Zumindest da aber gibt es Abhilfe, denn viele Köstlichkeiten von den Ständen kann man ziemlich einfach und oft sogar noch ein bisschen verfeinert selber machen. Im Einzelfall sind die Sachen für unseren Körper vielleicht nicht so richtig doll gesund, für unsere Selle in dieser trüben Zeit dafür umso mehr. Hier sind ein paar Ideen:

Kandierte Äpfel:

Einfach einen Sirup aus Bio-Rohrzucker, Zitronensaft und Wasser kochen, Äpfel hineintauchen – fertig. Die Liebesäpfel kommen ohne Lebensmittelfarbe aus, aber er glaubt ist natürlich, was gefällt: Zum Beispiel Dopings aus Schokolade oder gehackten Nüssen:
Die Äpfel waschen und trocken reiben. Einen Holzspieß mittig in jeweils einen Apfel stecken. Die Toppings schon mal vorbereiten und in Schüsseln verteilen, weil es nachher schnell gehen muss.
Zucker, Zitronensaft und Wasser in einem Topf bei schwacher Hitze unter Rühren aufkochen, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Danach bei mittlerer Hitze die Zuckermasse einkochen lassen, dabei immer wieder umrühren. Solange köcheln bis die Masse schön dickflüssig ist.
Topf vom Herd nehmen. Äpfel nacheinander in den Sirup tauchen, dabei den Topf mit einer Hand leicht schräg halten und die Äpfel darin drehen. Anschließend Äpfel jeweils in einen der vorbereiteten Toppings tauchen, auf einen Streifen Backpapier setzen und trocknen lassen.

Schoko-Glühwein:

Ein echter Hit und auf kaum einem echten Weihnachtsmarkt zu bekommen: heiße Glühwein-Schokolade. Warum sich zwischen Glühwein und heißer Schokolade entscheiden, wenn man auch beides haben kann? Die heiße Glühwein-Schokolade wird aus Rotwein, Portwein, weihnachtlichen Gewürzen, Milch und dunkler Schokolade gezaubert:
Rotwein, Portwein, Gewürze und Zucker in einem Topf aufkochen und alles bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten ziehen lassen. Für die heiße Schokolade Milch oder Milchalternative in einem größeren Topf erwärmen. Schokolade grob hacken und bei schwacher Hitze in der Milch schmelzen lassen, dabei ständig Rühren.
Die Rotweinmischung durch ein Sieb langsam in die heiße Schokolade rühren. Fertige heiße Glühwein-Schokolade in vier Tassen (ca. 200 ml) füllen und servieren.

Buchweizencrêpes :

Mit palmölfreier Schokocreme und ohne Weizenmehl sind diese Crêpes eine leckere und glutenfreie Alternative zum herkömmlichen Klassiker aus Weizenmehl. Für eine Portion Extra-Geschmack sorgen gemahlene Mandeln im Teig oder zum Drüberstreuen:
Buchweizenmehl, gemahlene Nüsse, Kokosblütenzucker, Salz, Zimt oder Spekultiusgewürz, Eier und Milch in einer Rührschüssel mit den Schneebesen des Rührgerätes zu einem glatten Teig rühren. Teig 10–15 Minuten quellen lassen.
Kokosöl portionsweise in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Ca. 2 EL Teig pro Crêpe in die Pfanne geben, gleichmäßig darin verteilen und auf jeder Seite 1–2 Minuten goldbraun backen. Fertigen Crêpe herausnehmen und auf einem Teller im warmen Ofen (ca. 50°C) warm halten. Aus restlichem Teig weitere Crêpes backen.
Schokocreme in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze leicht verflüssigen. Plan B: Creme in der Mikrowelle kurz erhitzen. Buchweizencrêpes mit Schokocreme beträufeln und nach Belieben mit etwas gemahlenen Mandeln bestreut servieren.

Bratäpfel:

Im Mix der Weihnachtsleckereien zählen sie zu den gesünderen Optionen – voll gepackt mit guten Dingen sind Bratäpfel ein köstlicher Klassiker. Statt mit Marzipan können die Bratäpfel mit einem Mix aus Zimt,  Apfelstücken, Haferflocken, Datteln, Haselnüssen und Mandeln gefüllt – für mehr gesunde Fette und ohne raffinierten Zucker.
Auflaufform (ca. 25 cm lang) fetten. Äpfel waschen, trocken reiben. Deckel abschneiden, Kerngehäuse herausschneiden und mit einem Esslöffel die Äpfel vorsichtig aushöhlen, sodass ein 05,–1 cm dicker Rand bleibt. Deckel der Äpfel und ausgehöhltes Fruchtfleisch in feine Würfel schneiden. Zitrone heiß waschen, trocken tupfen und Schale fein abreiben. Zitrone halbieren, Saft auspressen und Inneres der Äpfel sowie Apfelstücke mit Zitronensaft beträufeln.
Für die Füllung Vanilleschote längs halbieren, Mark mit der Messerrückseite herauskratzen. Butter in einem Topf erhitzen. Äpfel, Vanillemark und 1 EL Ahornsirup darin 2–3 Minuten anbraten. Zimt ein- und gut unterrühren. Topf vom Herd nehmen.
Nüsse grob hacken. Datteln entsteinen und fein hacken. In einer Rührschüssel Haferflocken, Nüsse, Mandelmus, Rosinen, Datteln, 1 EL Ahornsirup und die Zimt-Äpfel sehr gut verrühren.
Backofen vorheizen (E-Herd: 180°C/Umluft: 160°C/Gas: s. Hersteller). Äpfel dicht an dicht in die Form setzen. Granola-Füllung mit einem Teelöffel in die Äpfel verteilen. Bratäpfel im heißen Ofen 35–40 Minuten backen. Sollten die Äpfel zu stark bräunen, dann mit Alufolie abdecken. Herausnehmen und auf Desserttellern anrichten. Dazu schmeckt Vanillesoße oder Eis ziemlich lecker (dann wären die Äpfel allerdings nicht mehr frei von raffiniertem Zucker, sofern man nicht auch die Soße selber herstellen möchte).

Champignonpfanne:

Auch sie zählen seit vielen Jahren zu den Klassikern: gebratene Champignons, üblicherweise mit viel Fett und Sahne zubereitet. Diese Pilzpfanne überzeugt mit frischen Kräutern und Knoblauch und steht in nur 25 Minuten auf dem Tisch.
Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Schalotten schälen, fein würfeln. Pilze eventuell säubern, Stiele leicht abschneiden und Pilze in Scheiben schneiden.
Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Pilze, Knoblauch und Schalotten darin kräftig anbraten. Hitze reduzieren und bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten weiterbraten, ab und zu die Pfanne schwenken.
Inzwischen Kräuter waschen und trocken schütteln: Blättchen von der Petersilie zupfen, fein hacken. Schnittlauch in feine Röllchen hacken. Bio-Zitrone heiß waschen, trocken tupfen und Schale fein abreiben bzw. in Zesten schneiden. Pilzpfanne kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Kräutern und Zitronenabrieb bestreut servieren.

Ideen für einen kleinen Weihnachtsmarkt zu Hause gibt es reichlich – und mit ein paar Lichterketten im Garten oder auf dem Balkon, mit der alten Weihnachts-CD und ein paar Lieben um sich herum vermisst man den großen gar nicht mehr so sehr. Bis zum nächsten Jahr.