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Kleine Tipps mit großer Wirkung: Schritt für Schritt gesünder

 width=Mehr Sport, weniger Fett, mehr Obst, weniger Koffein – wo immer (unter anderem in unseren Gesundheits-News)man Informationen über ein gesünderes Leben findet, da findet man auch diese und ähnliche Ratschläge. Und daran ist überhaupt nichts falsch, im Gegenteil: Eine bewusste Ernährung und regelmäßige Bewegung sind in der Tat der Schlüssel zu mehr Gesundheit und können helfen, viele unserer Zivilisationsleiden zu verhindern oder zumindest zu reduzieren. Das Problem ist häufig ein anderes: Denn auch, wenn wir uns vornehmen, von nun an wirklich gesünder zu leben, dann hat uns oft wenig später die Routine unseres Alltags schon wieder so im Griff, dass wir schnell in alte Gewohnheiten zurückfallen. Wenn wir zum Beispiel mittags Hunger bekommen, aber keine Zeit für einen gesunden Lunch finden, dann gehts eben doch mal zur Wurstbude rüber oder zum Dönerladen an der Ecke. 

Oft sind es weniger die ganz großen Vorsätze,

die wirklich etwas bewirken, sondern viele kleine Schritte, die wir dafür aber recht einfach und ohne große Kraftanstrengung in unseren Tagesablauf integrieren können – im Prinzip immer und überall umsetzbar. Dazu haben wir im Folgenden ein paar ebenso einfache wir wirkungsvolle Tipps zusammen gestellt.

1. Entspannen

Wenn wir Stress haben, reagiert unser Gehirn darauf mit Ausschüttung des Stresshormons Cortisol – es hält uns zwar wach, auch wenn wir eigentlich müde sind, gleichzeitig aber schwächt es unser Immunsystem und wirkt sich negativ auf den Stoffwechsel aus. Ein Trip in die Natur, mal einen Tag am Meer verbringen oder ein paar einfache Yogaübungen können oft schon kleine Wunder bewirken. Denn damit bekommen wir einen anderen Blickwinkel, die Gedanken bekommen eine andere Richtung und neue Impulse. Auf lange Sicht sollten wir die Stressfaktoren in unserem Leben erkennen und ausschalten.

2. Anders frühstücken

Anders als eine Mittagsmahlzeit zwischen zwei Terminen können wir unser Frühstück ziemlich gut selbst bestimmen, auch wenn wir dazu eine Viertelstunde früher aus dem Bett müssen: Eine wirklich gute und zeitlich unaufwändige Möglichkeit bieten Smoothies, die sich schnell im Mixer zubereiten lassen, lecker und gesund sind und den Körper schon mal mit einer robusten Grundausstattung an Vitalstoffen in den Tag schicken. 

3. Richtig atmen

Um im Alltagsstress schnell und unkompliziert ein wenig herunter zu fahren, kann man zum Beispiel verschiedene Atemtechniken anwenden: Effektiv und einfach ist die so genannte 4-7-8-Technik. Dabei atmet man durch die Nase ein und zählt dabei langsam bis vier. Dann hält man den Atem an und zählt bis sieben. Im letzten Schritt atmet langsam man durch den Mund wieder aus, solange, bis man bis acht gezählt hat. Drei oder viermal wiederholt bewirkt dieser Atemzyklus eine spürbare Reduzierung von Stress und Hektik.

4. Kurze Krafttrainings

Diäten sind oft eine Medaille mit zwei Seiten, denn sie reduzieren zwar Gewicht, bauen aber keine Muskelmasse auf. Effektiver ist ein Krafttraining, denn dadurch wird der Energieumsatz des Körpers angekurbelt, die Verbrennung steigt und Fett wird in Muskelmasse umgewandelt – die dann wiederum mehr Energie verbraucht. Für diese kurzen, dafür aber häufigen Einheiten muss man nicht ins Fitness-Studio – zweimal 10 Minuten pro Tag mit Situps oder Liegestützen machen aus uns zwar keinen Zehnkämpfer, sind aber bei regelmäßiger Wiederholung ziemlich effektiv. 

5. Wasser trinken

Ohne Wasser geht in unserem Körper nichts: Es regelt unseren Stoffwechsel, das Herz-Kreislauf-System, die Verdauung und den Nährstofftransport. Je nach Körpergewicht, Tätigkeit und Außentemperatur sollten es schon 1 bis 2 Liter am Tag sein, optimalerweise ergänzt mit ein paar Früchten wie Zitrone, Gurke, Kirsche oder Melone – sie alle gehören zu den basischen Lebensmitteln und tun unserem Körper gut. Ebenso geeignet sind Kräuter- oder Früchtetees, kalt oder warm getrunken.

6. Auf genügend Schlaf achten

Als erwachsender Mensch brauchen wir je nach Veranlagung etwa sechs bis acht Stunden Schlaf am Tag, um gesund zu bleiben. Ein oder zwei Nächte mit weniger und ein Wochenende mit etwas mehr schaden erstmal nicht, das steckt ein gesunder Körper recht gut weg – auf Dauer aber sollten wir unseren Organismus durch regelmäßigen und ausreichenden Schlaf unterstützen. Damit stärken wir nicht nur Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit, sondern auch eine ausgewogene Ernährung: Müdigkeit nämlich lässt den Körper nach kalorienreicher Nahrung verlangen, die er schnell verwerten kann, zum Beispiel Süßigkeiten oder Chips.  

Aktuell: So lässt sich eine Virusinfektion vermeiden

 width=Ohne in Panik zu verfallen, aber aus gegebenem Anlass haben wir den eigentlich vorgesehenen Beitrag vertagt und wenden uns außer der Reihe einem Thema zu, das die Schlagzeilen dieser Tage dominiert: Corona. Natürlich, China ist weit weg, in Europa sind bisher nur einige wenige Fälle des neuen Erregers registriert und unter ständiger Beobachtung – dennoch sind sich selbst Experten unsicher, welchen Verlauf die Krankheit in unserer reisefreudigen Zeit nehmen wird und welche Gefahren tatsächlich auf uns zukommen könnten. Anlass genug also, um ein scheinbar profanes Thema zu beleuchten, das andererseits höchst effektiven Schutz bieten kann: Denn kaum etwas ist so effektiv wie richtiges Händewaschen, wenn es darum geht, Viren und Bakterien abzuwehren. 

Der Grund ist simpel:

Türklinken, Lichtschalter, Telefonhörer – im Laufe eines Tages berühren wir mit unseren Händen unzählige Gegenstände. All das hinterlässt Spuren. Im besten Fall harmlose – wie Staub, Fasern und Schmutzpartikel. Andere dagegen können krank machen, Viren zählen dazu, aber auch Bakterien. Sind die Erreger erst einmal auf den Händen, haben sie leichtes Spiel: Wir reiben uns die Augen, fassen uns ins Gesicht und tragen die Erreger so unbewusst auf die Schleimhäute auf, von wo sie in den Körper eindringen können. Erkältungen, Grippe, aber eben auch Infektionen wie Corona werden oft über die Hände übertragen. Sie gelten als die Haupteintrittspforte für Infektionen aller Art. Und nicht nur das – die Infektion kann in beide Richtungen ablaufen: Wir stecken uns nicht nur selbst durch Keime an den Händen an, sondern infizieren auch andere Menschen, wenn wir selbst erkrankt sind. Da reicht es in die Hände zu husten und im Anschluss fleißig Hände zu schütteln. 

Händewaschen schützt in beiden Fällen,

indem Krankheitserreger einfach in den Abfluss gespült werden. Zumindest in der Theorie. Die Maßnahme mutet simpel an – doch mit einfachem Einseifen und Abspülen ist es nicht getan.

Wie also werden unsere Hände wirklich hygienisch rein?

Hier eine kleine Anleitung für richtiges Händewaschen: Fünf Schritte sollten es mindestens sein, damit das Händewaschen auch als gründlich gelten kann, heißt es auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Erstens: Gründliches Händewaschen braucht etwas Zeit
– Hände unter fließendes Wasser halten und die Temperatur so einstellen, dass sie angenehm ist.
– Die Hände im Anschluss gründlich von allen Seiten einseifen – Fingerspitzen und auch Fingerzwischenräume nicht vergessen. Flüssigseife ist hygienischer als Kernseife.
– Im Anschluss heißt es: reiben. Mindestens für 20 bis 30 Sekunden.
– Die eingeseiften Hände mit fließendem Wasser abspülen. Danach nicht mehr an den Wasserhahn fassen. Am besten lässt er sich mit einem Einweghandtuch oder dem Ellenbogen schließen.
– Die Hände im Anschluss gründlich abtrocknen – und auch hier die Fingerzwischenräume nicht vergessen. In öffentlichen Räumen sind Einmalhandtücher gut geeignet. Zuhause sollte es ein persönliches Handtuch für jedes Familienmitglied sein. 

Anders als viele Menschen glauben,

ist das Händewaschen mit besonders heißem Wasser nicht besonders effektiv, sondern strapaziert die Haut nur unnötig. „Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion der Mikroorganismen“, schreibt dazu die BZgA. „Viel wichtiger sind die Dauer des Händewaschens und das Maß der Reibung beim Einseifen der Hände.“ Jeder könne die für sich angenehme Wassertemperatur wählen. 

Sonderfall Händedesinfektion

Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist in der Regel ausreichend, um einer Ansteckung vorzubeugen. Eine richtige Desinfektion der Hände ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll – zum Beispiel nach direktem Kontakt mit Erkrankten oder wenn abwehrgeschwächte Menschen im Haushalt leben. Und auch beim Betreten und Verlassen eines Krankenhauses sollten die Hände sicherheitshalber desinfiziert werden. 

Darüber hinaus gibt es einige einfache Tipps, wie man die Gefahr einer Ansteckung zumindest minimieren kann, sei es nun mit dem Corona-Virus oder einem simplen grippalen Infekt:

Abstandhalten zu Personen mit Symptomen einer akuten Erkrankung
Kein Hautkontakt mit Gegenständen, die viele andere Menschen berühren (also etwa Einkaufswagen, Türgriffe im Büro usw.)
Händeschütteln vermeiden

Wo immer möglich, keine größere Menschenansammlungen aufsuchen – also den Besuch im Fußballstadion lieber vertagen, Konzertsäle oder Kinos meiden und vielleicht sogar den Karnevalsumzug besser am Fernseher verfolgen.

Keine Panik also – aber ein wenig Vorsicht scheint zur Zeit ganz angebracht.

 

Andere Farbe, andere Frist: Wie lange gilt ein Rezept?

 width=Geht man zum Arzt, kommt man oft mit einem Zettel in der Hand wieder raus – klar, die Rede ist vom Rezept. Aber nicht jedes Rezept ist gleich, auffallend sind zunächst unterschiedliche Farben: rot, grün, blau oder gelb, die Rezeptewelt ist bunt. Das ist nicht in erster Linie eine Frage künstlerischen Anspruchs, sondern hat natürlich etwas zu bedeuten – die Farbe des Rezeptes gibt Aufschluss über seine Gültigkeit oder den verschriebenen Wirkstoff. Wie lange ist also ist ein Rezept gültig? Und welche Farbe steht für was? Je nach Farbe des Rezeptes gibt es eine unterschiedliche Gültigkeitsdauer, die man kennen sollte, damit es nicht verfällt. Hier ist eine kleine Übersicht in Sachen Rezept:

Rotes Rezept: Ein Monat

Ein rotes (oder auch eher rosafarbenes Rezept) erhält man vom Arzt in der Regel, wenn man bei der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist und ein Medikament aus dem Standard-Arsenal der Pharmazeuten benötigt – ein Antibiotikum etwa oder ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel. Das rote Rezept ist einen Monat lang gültig – das soll sicher stellen, dass Indikation und die entsprechende Medikation einander entsprechen. Oder einfach ausgedrückt: Wenn Grippe oder Entzündung normalerweise vorbei sind, verliert auch das Rezept seine Gültigkeit. Hat man den Zeitraum überschritten, muss man erneut zum Arzt, um sich ein neues Rezept ausstellen zu lassen.

Grünes Rezept: Unbegrenzt

Streng genommen ist das grüne Rezept gar keins: Ärzte aller Fachrichtungen verwenden die grünen Vordrucke, wenn sie ein rezeptfreies Arzneimittel für die Behandlung als sinnvoll erachten. Solche Präparate, zum Beispiel gegen Erkältungsbeschwerden oder Nagelpilz, werden Patienten ab einem Alter von zwölf Jahren seit 2004 in aller Regel nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet, und der Patient muss den vollen Kaufpreis in der Apotheke bezahlen. Mit dem grünen Rezept empfiehlt der Mediziner lediglich ein Arzneimittel, das generell nicht verschreibungspflichtig – jedoch apothekenpflichtig – ist. Der Patient kann das gewünschte Arzneimittel also auch ohne das Rezept jederzeit in der Apotheke kaufen, und das grüne Rezept hat unbegrenzte Gültigkeit.

Blaues Rezept: Drei Monate

Für Privatversicherte gibt es blaue Rezepte, die sie zur Erstattung bei ihrer Krankenkasse einreichen können. Ein blaues Rezept bekommen auch gesetzlich Versicherte, wenn das verschriebene Präparat nicht zum Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung gehört und sie es daher in vollem Umfang selbst bezahlen müssen. Ein blaues Rezept muss innerhalb von drei Monaten eingelöst werden, es sei denn, der Arzt macht andere Angaben.

Gelbes Rezept: Acht Tage

Das Gelbe Rezept wird vom Arzt ausgestellt, wenn Betäubungsmittel verschrieben werden und heißt deshalb auch BtM-Rezept. Auf einem gelben Rezept werden Opiate,  sehr starke Schmerzmittel oder Präparate im Rahmen einer Substitutionstherapie (z.B. bei Abhängigkeit von Drogen) verordnet, die strengen Auflagen und Reglementierungen unterliegen. Bei solchen Verschreibungen muss man besonders schnell sein: Es muss acht Tage nach Ausstellung eingelöst werden, sonst verfällt die Verordnung. Achtung: Zu den acht Tagen zählen sowohl das Ausstellungsdatum als auch Sonn- und Feiertage, die Einlösung bei der Apotheke sollte also schnell erfolgen.

Weißes Rezept: Sechs Tage

Ein weißes Rezept kommt nur dann zum Einsatz, wenn der Arzt Arzneimittel mit den Wirkstoffen Thalidomid, Pomalidomid und Lenalidomid verschreibt. Diese Wirkstoffe wirken sich bei Schwangeren enorm negativ auf die Entwicklung des Embryos aus – besonders Thalidomid wird Älteren unter uns noch bekannt sein, denn es war der wesentliche Wirkstoff im Beruhigungsmittel Contergan. Contergan führte Ende der 1950er/Anfang der 1960er-Jahre zu zahlreichen schweren Schädigungen an ungeborenem Leben und damit zum Contergan-Skandal. Seit 2006 ist der Wirkstoff in einigen Ländern gegen eine besonders bösartige Krebsart zugelassen, das multiple Myelom. Außerdem wird es unter strengen Auflagen in der Lepra-Behandlung eingesetzt. Das weiße Rezept muss innerhalb von sechs Tagen eingelöst werden.

Entlassungsrezept: Drei Tage

Nach einem Krankenhausaufenthalt wird dem Patienten häufig ein Entlassungsrezept zur weiteren Versorgung mitgegeben. Der Unterschied zu einem „normalen“ blauen oder rosafarbenem Rezept besteht darin, dass auf dem Rezept der Hinweis „Entlassmanagement“ vermerkt ist. Das Entlassungsrezept ist in der Regel drei Werktage inklusive des Ausstellungsdatums gültig. Die Verwendung des Entlassrezepts wurde zum 1. Oktober 2017 eingeführt, um eine bessere Arzneimittelversorgung von Patienten zu gewährleisten, die aus dem Krankenhaus entlassen werden. Auch hier sollte man also besonders schnell sein – und es, soweit möglich, noch in der Krankenhaus-Apotheke einlösen.

Du bist, was Du isst: Stoffwechsel anregen – so läuft’s!

 width=Für die Frühjahrsdiät ist es noch ein bisschen früh, das stimmt – andererseits kann man schon jetzt ein paar Weichen stellen, damit uns das Abnehmen im März oder April leichter fällt. Das Zauberwort heißt: Stoffwechsel.

Unser Stoffwechsel:

Unter Stoffwechsel – bei Fachleuten Metabolismus genannt – werden alle biochemischen Prozesse zusammengefasst, die in unseren Körperzellen ablaufen. Darunter fallen die Aufnahme, der Transport und die Umwandlung von Stoffen ebenso wie die Abgabe von Stoffwechsel-Endprodukten. Der Stoffwechsel sorgt dafür, dass unsere Körperfunktionen am Laufen gehalten werden, dass wir Körpersubstanz aufbauen können und dass unser Körper mit Energie versorgt wird – ohne Stoffwechsel würde es uns buchstäblich nicht geben, denn alles, woraus wir bestehen, müssen wir irgendwann dem Körper zugeführt, sprich: gegessen haben.

Unser Stoffwechsel und unser Gewicht stehen in einem direktem Zusammenhang:

Wer einen aktiven Stoffwechsel hat, dem fällt das Abnehmen leichter bzw. der nimmt gar nicht erst zu. Wie aktiv wiederum unser Stoffwechsel ist, wie gut er arbeitet, das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem spielen das Alter, das Geschlecht und die Ernährung eine Rolle, und auch die genetische Disposition hat Einfluss auf die Art und Weise, wie unser Körper Nahrung verwerten kann. Über diese nicht beeinflussbaren Eckdaten hinaus aber lässt sich durchaus noch einiges unternehmen, um einem trägen Stoffwechsel auf die Sprünge zu helfen. Hier sind ein paar Tipps, wie Sie Ihren Stoffwechsel effektiv anregen können:

Eine wichtige Größe im Zusammenhang mit dem Stoffwechsel ist der Grundumsatz:

Darunter versteht man die Energiemenge, die der Körper in Ruhe verbraucht, um seine elementaren Funktionen zu erfüllen: Atmen, Herzschlag, die Funktionen der Organe und eben der Stoffwechsel verbrauchen Energie. 

Unser Stoffwechsel hat einen maßgeblichen Einfluss auf unser Körpergewicht. Menschen mit einem trägen Stoffwechsel nehmen leichter zu und haben Probleme, Gewicht wieder zu verlieren. Ist der Stoffwechsel dagegen äußerst aktiv, sind die Betroffenen häufig sehr dünn und nehmen nur schwer zu.

Hinter einem langsamen Stoffwechsel können verschiedene Ursachen stecken. Eine wichtige Rolle spielt beispielsweise das Alter. So haben jüngere Menschen meist einen schnelleren Stoffwechsel als ältere Personen. Auch das Geschlecht wirkt sich aus: Da Männer im Allgemeinen mehr Muskelmasse haben als Frauen, verbrennen sie auch mehr Energie.

Neben dem Alter können sich noch verschiedene andere Faktoren negativ auf den Stoffwechsel auswirken. Dazu gehört eine ungesunde Lebensweise mit einer zuckerreichen Ernährung, Diäten und Fasten sowie zu wenig Sport.
Ebenso können aber auch bestimmte Erkrankungen wie beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion zu einem verlangsamten Stoffwechsel führen.

Zum Glück gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen man seinen Stoffwechsel anregen kann:

Wichtig ist dabei vor allem, dass wir die Fettverbrennung in Schwung bringen – und das wiederum funktioniert am besten durch Sport und Bewegung. Dabei muss es nicht immer gleich ein Marathon sein, schon regelmäßiges Treppensteigen und zum Beispiel ausgedehnte und zügige Spaziergänge tragen zu einem gut funktionierenden Stoffwechsel bei. 

Und natürlich sind auch eine gesunde Ernährung und die Wahl der richtigen Lebensmittel von Bedeutung, und ebenso die Frage, wann und wie wir essen. Dazu sollte man folgendes wissen:

Um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen, ist es empfehlenswert, auf große, schwere Mahlzeiten zu verzichten. Gleichfalls ist aber auch davon abzuraten, zu wenige Kalorien aufzunehmen. Dann kann es nämlich passieren, dass der Körper in den Hunger-Modus umschaltet und versucht, möglichst viel Fett einzulagern. Nehmen wir stattdessen über den Tag verteilt immer wieder kleine Portionen zu sich, arbeitet der Stoffwechsel konstant und effektiv.
Gut geeignet sind dafür kleine, gesunde Snacks wie Obst, Gemüse und Salate. Auch Samen und ungeröstete und ungesalzene Nüsse sind empfehlenswert. Bei Nüssen sollte man jedoch auf den hohen Kaloriengehalt achten – am besten nicht aus der Tüte, sondern selber knacken, dann werden die Portionen naturgemäß nicht zu üppig. 

Neben der Portionsgröße und der Art der aufgenommenen Lebensmittel gibt es noch weitere Tipps und Tricks, mit denen wir unseren Stoffwechsel ankurbeln können:

Vor dem Frühstück ein Glas Wasser mit einem Spritzer Zitrone oder Apfelessig trinken, alternativ ist auch ein heißer Ingwertee empfehlenswert. Generell sollten wir darauf achten, täglich mindestens zwei bis drei Liter zu trinken.Ernährung sollte ballaststoffreich sein,

denn insbesondere lösliche Ballaststoffe braucht der Körper für einen gesunden Stoffwechsel. Die nämlich können größere Mengen Wasser binden und quellen dadurch im Darm auf, so dass sie schnell sättigend wirken. Zu den löslichen Ballaststoffen zählt unter anderem Pektin, das vor allem in Obst enthalten ist.

Auf Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte achten:

Darunter sind Nahrungsmittel zu verstehen, die im Vergleich zu anderen Lebensmitteln bei weniger Kalorien mehr Nährstoffe enthalten. Empfehlenswert sind neben Obst und Gemüse auch Getreide, Hülsenfrüchte sowie fettarmes Fleisch beziehungsweise fettarmer Fisch.

Den Körper mit genügend Vitamin C versorgen:

Am besten über den Tag verteilt immer wieder Vitamin C-reiches Obst wie Äpfel, Erdbeeren, Kiwi, Orangen oder Zitronen zu sich nehmen. Ebenfalls empfehlenswert sind Gemüsesorten wie Broccoli, Paprika oder Spinat.

Sport ist wohl der beste Weg,
um den Stoffwechsel so richtig in Schwung zu bringen. Denn beim Sporttreiben wird nicht nur Energie verbrannt, sondern es wird auch Muskulatur aufgebaut. Dadurch steigt der Grundumsatz, denn Muskulatur verbraucht in Ruhe mehr Energie als anderes Gewebe. Hilfreich ist außerdem, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren: Erledigen wir kleine Wege zu Fuß statt mit dem Auto, bleiben Körper und Stoffwechsel auf Touren und verbrennen Energie. Im Büro kann man Kollegen ab und zu persönlich im Büro besuchen, anstatt eine fixe E-Mail zu schreiben. Und die Mittagspause eignet sich prima für einen ausgedehnten Spaziergang.

 

Wintersport 4.0: So wird der Skiurlaub smart

 width=Der Berg ruft. Neben der klassischen Ski- und Snowboardausrüstung und guter Laune steigen auch immer neue Gadgets mit in den Lift. Action-Cams wie die GoPro 7 oder Mützen mit integrierten Kopfhörern gehören inzwischen schon fast zur Standardausrüstung versierter Skihasen. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht: Wir zeigen, womit Sie 2019 eine gute Figur auf der Piste machen und gesund nach Hause kommen.

Das Outdoor-Handy für alle Fälle

Wer kennt es nicht? Das Smartphone kommt beim Sturz mit Schnee in Berührung, fällt mittags ins verdiente Pausen-Bierchen oder beim Après-Ski aus den Händen. Resultat: Gesplitterte Displays oder gar irreparable Wasserschäden. Damit der Tag auf der Piste nicht mit einem traurigen Emoji endet, gibt es sogenannte Outdoor-Handys bzw. -Smartphones, die speziell für diese Anforderungen konstruiert wurden. Stoßfest, wasserdicht und mit langen Akkulaufzeiten sind sie der ideale, sichere Begleiter für ausgedehnte Sport-Touren.

Schlaue, warme Kleidung für das große Abenteuer

Die Bedingungen am Berg sind unberechenbar. Wo gerade noch eisiger Wind wehte, scheint binnen Minuten die wohlig warme Sonne. Wie wäre es da statt Zwiebellook und ständigem An- und Ausziehen mit intelligenter Kleidung? Das Angebot reicht hierbei von beheizten Tops zu Westen über Jacken mit getrennten Heizelementen für den oberen und unteren Rücken bis hin zu Anoraks, die erkennen, wenn Sie ernstlich verunglückt sind und selbsttätig Hilfe rufen. Der letzte Schrei: Armbänder, die per Smartphone gesteuert thermoelektrische Impulse durch den Körper fließen lassen, um ihn aufzuheizen oder abzukühlen.

Kein Berg ist zu hoch für W-LAN

Wer auch oben auf dem Berg nicht auf gutes Internet verzichten möchte, für den gibt es kleine, portable WiFi Hotspots. Mit diesen Mini-Routern haben Sie in über 110 Ländern Ihren online-Zugang überall dabei – ohne Roaming-Gebühren, Karten-Tausch oder Datenlimit und für nur rund 10 Euro am Tag. Ein passender und treuer Begleiter für jeden Urlaub, gerade wenn Sie sich auf unvertrautem Terrain bewegen.

Ich sehe was, was Du nicht siehst

Computerbrillen mit eingebautem Bildschirm und Live-Analysen der Situation kennt man aus diversen Action-Filmen. Doch nun wird dieser Drehbuch-Traum Wirklichkeit: Neuerdings gibt es smarte Skibrillen, die Ihnen während der Fahrt Geschwindigkeit, Wetterlage und die aktuelle Position von Ihnen und Ihren Freunden einblenden und vor scharfen Kurven oder gefährlichen Abgründen warnen. Gesteuert werden die Brillen meist per Smartphone oder -watch. So müssen Sie nie wieder anhalten, um nach dem Pistenplan zu schauen oder den Wetterbericht abzurufen.

App auf die Piste

Es gibt für alles Apps – auf diese Regel ist auch im Wintersport Verlass. Die nützlichsten fallen in zwei Lager: Die einen helfen dabei, das eigene Fahrverhalten zu optimieren wie der digitale Techniktrainer „Carv”: Sensor-Sohle in die Skischuhe einlegen, Sender einpacken und App downloaden, schon analysiert „Carv” während der Fahrt Ihren Fahrstil anhand von über 30 Parametern und zeigt Ihnen, wie Sie Haltung und Technik verbessern können. Andere Apps helfen Ihnen, Ihre Abenteuer auf der Piste aufzuzeichnen und mit Ihren Freunden zu teilen – wie z.B. „Snocru 4.0”, die zudem auch das Wetter und die Standorte der Freunde aufzeigt und Sie mit einem eingebautem Belohnungssystem private Meisterschaften untereinander austragen lässt.

Bei all der smarten Digitalisierung gilt jedoch erst recht, was bereits der Lehrer im Anfängerkurs predigte: Die Augen gehören auf die Piste, damit der Spaß nicht im Krankenhaus endet!