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Du bist, was Du isst: Stoffwechsel anregen – so läuft’s!

 width=Für die Frühjahrsdiät ist es noch ein bisschen früh, das stimmt – andererseits kann man schon jetzt ein paar Weichen stellen, damit uns das Abnehmen im März oder April leichter fällt. Das Zauberwort heißt: Stoffwechsel.

Unser Stoffwechsel:

Unter Stoffwechsel – bei Fachleuten Metabolismus genannt – werden alle biochemischen Prozesse zusammengefasst, die in unseren Körperzellen ablaufen. Darunter fallen die Aufnahme, der Transport und die Umwandlung von Stoffen ebenso wie die Abgabe von Stoffwechsel-Endprodukten. Der Stoffwechsel sorgt dafür, dass unsere Körperfunktionen am Laufen gehalten werden, dass wir Körpersubstanz aufbauen können und dass unser Körper mit Energie versorgt wird – ohne Stoffwechsel würde es uns buchstäblich nicht geben, denn alles, woraus wir bestehen, müssen wir irgendwann dem Körper zugeführt, sprich: gegessen haben.

Unser Stoffwechsel und unser Gewicht stehen in einem direktem Zusammenhang:

Wer einen aktiven Stoffwechsel hat, dem fällt das Abnehmen leichter bzw. der nimmt gar nicht erst zu. Wie aktiv wiederum unser Stoffwechsel ist, wie gut er arbeitet, das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem spielen das Alter, das Geschlecht und die Ernährung eine Rolle, und auch die genetische Disposition hat Einfluss auf die Art und Weise, wie unser Körper Nahrung verwerten kann. Über diese nicht beeinflussbaren Eckdaten hinaus aber lässt sich durchaus noch einiges unternehmen, um einem trägen Stoffwechsel auf die Sprünge zu helfen. Hier sind ein paar Tipps, wie Sie Ihren Stoffwechsel effektiv anregen können:

Eine wichtige Größe im Zusammenhang mit dem Stoffwechsel ist der Grundumsatz:

Darunter versteht man die Energiemenge, die der Körper in Ruhe verbraucht, um seine elementaren Funktionen zu erfüllen: Atmen, Herzschlag, die Funktionen der Organe und eben der Stoffwechsel verbrauchen Energie. 

Unser Stoffwechsel hat einen maßgeblichen Einfluss auf unser Körpergewicht. Menschen mit einem trägen Stoffwechsel nehmen leichter zu und haben Probleme, Gewicht wieder zu verlieren. Ist der Stoffwechsel dagegen äußerst aktiv, sind die Betroffenen häufig sehr dünn und nehmen nur schwer zu.

Hinter einem langsamen Stoffwechsel können verschiedene Ursachen stecken. Eine wichtige Rolle spielt beispielsweise das Alter. So haben jüngere Menschen meist einen schnelleren Stoffwechsel als ältere Personen. Auch das Geschlecht wirkt sich aus: Da Männer im Allgemeinen mehr Muskelmasse haben als Frauen, verbrennen sie auch mehr Energie.

Neben dem Alter können sich noch verschiedene andere Faktoren negativ auf den Stoffwechsel auswirken. Dazu gehört eine ungesunde Lebensweise mit einer zuckerreichen Ernährung, Diäten und Fasten sowie zu wenig Sport.
Ebenso können aber auch bestimmte Erkrankungen wie beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion zu einem verlangsamten Stoffwechsel führen.

Zum Glück gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen man seinen Stoffwechsel anregen kann:

Wichtig ist dabei vor allem, dass wir die Fettverbrennung in Schwung bringen – und das wiederum funktioniert am besten durch Sport und Bewegung. Dabei muss es nicht immer gleich ein Marathon sein, schon regelmäßiges Treppensteigen und zum Beispiel ausgedehnte und zügige Spaziergänge tragen zu einem gut funktionierenden Stoffwechsel bei. 

Und natürlich sind auch eine gesunde Ernährung und die Wahl der richtigen Lebensmittel von Bedeutung, und ebenso die Frage, wann und wie wir essen. Dazu sollte man folgendes wissen:

Um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen, ist es empfehlenswert, auf große, schwere Mahlzeiten zu verzichten. Gleichfalls ist aber auch davon abzuraten, zu wenige Kalorien aufzunehmen. Dann kann es nämlich passieren, dass der Körper in den Hunger-Modus umschaltet und versucht, möglichst viel Fett einzulagern. Nehmen wir stattdessen über den Tag verteilt immer wieder kleine Portionen zu sich, arbeitet der Stoffwechsel konstant und effektiv.
Gut geeignet sind dafür kleine, gesunde Snacks wie Obst, Gemüse und Salate. Auch Samen und ungeröstete und ungesalzene Nüsse sind empfehlenswert. Bei Nüssen sollte man jedoch auf den hohen Kaloriengehalt achten – am besten nicht aus der Tüte, sondern selber knacken, dann werden die Portionen naturgemäß nicht zu üppig. 

Neben der Portionsgröße und der Art der aufgenommenen Lebensmittel gibt es noch weitere Tipps und Tricks, mit denen wir unseren Stoffwechsel ankurbeln können:

Vor dem Frühstück ein Glas Wasser mit einem Spritzer Zitrone oder Apfelessig trinken, alternativ ist auch ein heißer Ingwertee empfehlenswert. Generell sollten wir darauf achten, täglich mindestens zwei bis drei Liter zu trinken.Ernährung sollte ballaststoffreich sein,

denn insbesondere lösliche Ballaststoffe braucht der Körper für einen gesunden Stoffwechsel. Die nämlich können größere Mengen Wasser binden und quellen dadurch im Darm auf, so dass sie schnell sättigend wirken. Zu den löslichen Ballaststoffen zählt unter anderem Pektin, das vor allem in Obst enthalten ist.

Auf Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte achten:

Darunter sind Nahrungsmittel zu verstehen, die im Vergleich zu anderen Lebensmitteln bei weniger Kalorien mehr Nährstoffe enthalten. Empfehlenswert sind neben Obst und Gemüse auch Getreide, Hülsenfrüchte sowie fettarmes Fleisch beziehungsweise fettarmer Fisch.

Den Körper mit genügend Vitamin C versorgen:

Am besten über den Tag verteilt immer wieder Vitamin C-reiches Obst wie Äpfel, Erdbeeren, Kiwi, Orangen oder Zitronen zu sich nehmen. Ebenfalls empfehlenswert sind Gemüsesorten wie Broccoli, Paprika oder Spinat.

Sport ist wohl der beste Weg,
um den Stoffwechsel so richtig in Schwung zu bringen. Denn beim Sporttreiben wird nicht nur Energie verbrannt, sondern es wird auch Muskulatur aufgebaut. Dadurch steigt der Grundumsatz, denn Muskulatur verbraucht in Ruhe mehr Energie als anderes Gewebe. Hilfreich ist außerdem, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren: Erledigen wir kleine Wege zu Fuß statt mit dem Auto, bleiben Körper und Stoffwechsel auf Touren und verbrennen Energie. Im Büro kann man Kollegen ab und zu persönlich im Büro besuchen, anstatt eine fixe E-Mail zu schreiben. Und die Mittagspause eignet sich prima für einen ausgedehnten Spaziergang.

 

Wintersport 4.0: So wird der Skiurlaub smart

 width=Der Berg ruft. Neben der klassischen Ski- und Snowboardausrüstung und guter Laune steigen auch immer neue Gadgets mit in den Lift. Action-Cams wie die GoPro 7 oder Mützen mit integrierten Kopfhörern gehören inzwischen schon fast zur Standardausrüstung versierter Skihasen. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht: Wir zeigen, womit Sie 2019 eine gute Figur auf der Piste machen und gesund nach Hause kommen.

Das Outdoor-Handy für alle Fälle

Wer kennt es nicht? Das Smartphone kommt beim Sturz mit Schnee in Berührung, fällt mittags ins verdiente Pausen-Bierchen oder beim Après-Ski aus den Händen. Resultat: Gesplitterte Displays oder gar irreparable Wasserschäden. Damit der Tag auf der Piste nicht mit einem traurigen Emoji endet, gibt es sogenannte Outdoor-Handys bzw. -Smartphones, die speziell für diese Anforderungen konstruiert wurden. Stoßfest, wasserdicht und mit langen Akkulaufzeiten sind sie der ideale, sichere Begleiter für ausgedehnte Sport-Touren.

Schlaue, warme Kleidung für das große Abenteuer

Die Bedingungen am Berg sind unberechenbar. Wo gerade noch eisiger Wind wehte, scheint binnen Minuten die wohlig warme Sonne. Wie wäre es da statt Zwiebellook und ständigem An- und Ausziehen mit intelligenter Kleidung? Das Angebot reicht hierbei von beheizten Tops zu Westen über Jacken mit getrennten Heizelementen für den oberen und unteren Rücken bis hin zu Anoraks, die erkennen, wenn Sie ernstlich verunglückt sind und selbsttätig Hilfe rufen. Der letzte Schrei: Armbänder, die per Smartphone gesteuert thermoelektrische Impulse durch den Körper fließen lassen, um ihn aufzuheizen oder abzukühlen.

Kein Berg ist zu hoch für W-LAN

Wer auch oben auf dem Berg nicht auf gutes Internet verzichten möchte, für den gibt es kleine, portable WiFi Hotspots. Mit diesen Mini-Routern haben Sie in über 110 Ländern Ihren online-Zugang überall dabei – ohne Roaming-Gebühren, Karten-Tausch oder Datenlimit und für nur rund 10 Euro am Tag. Ein passender und treuer Begleiter für jeden Urlaub, gerade wenn Sie sich auf unvertrautem Terrain bewegen.

Ich sehe was, was Du nicht siehst

Computerbrillen mit eingebautem Bildschirm und Live-Analysen der Situation kennt man aus diversen Action-Filmen. Doch nun wird dieser Drehbuch-Traum Wirklichkeit: Neuerdings gibt es smarte Skibrillen, die Ihnen während der Fahrt Geschwindigkeit, Wetterlage und die aktuelle Position von Ihnen und Ihren Freunden einblenden und vor scharfen Kurven oder gefährlichen Abgründen warnen. Gesteuert werden die Brillen meist per Smartphone oder -watch. So müssen Sie nie wieder anhalten, um nach dem Pistenplan zu schauen oder den Wetterbericht abzurufen.

App auf die Piste

Es gibt für alles Apps – auf diese Regel ist auch im Wintersport Verlass. Die nützlichsten fallen in zwei Lager: Die einen helfen dabei, das eigene Fahrverhalten zu optimieren wie der digitale Techniktrainer „Carv”: Sensor-Sohle in die Skischuhe einlegen, Sender einpacken und App downloaden, schon analysiert „Carv” während der Fahrt Ihren Fahrstil anhand von über 30 Parametern und zeigt Ihnen, wie Sie Haltung und Technik verbessern können. Andere Apps helfen Ihnen, Ihre Abenteuer auf der Piste aufzuzeichnen und mit Ihren Freunden zu teilen – wie z.B. „Snocru 4.0”, die zudem auch das Wetter und die Standorte der Freunde aufzeigt und Sie mit einem eingebautem Belohnungssystem private Meisterschaften untereinander austragen lässt.

Bei all der smarten Digitalisierung gilt jedoch erst recht, was bereits der Lehrer im Anfängerkurs predigte: Die Augen gehören auf die Piste, damit der Spaß nicht im Krankenhaus endet!

Tipps für besseres Einschlafen: Gute Nacht!

 width=Abgesehen von gelegentlich Problemen mit dem Einschlafen werden etwa 20 % der Deutschen von wirklichen Schlafstörungen gequält: Schlecht einschlafen, selten durchschlafen und morgens müde aufwachen, das ist für etwa jeden fünften Deutschen der Normalfall. Die Ursachen sind vielfältig, aber wenn Schlafstörungen zum Dauerzustand werden, sollten Experten ran – Arzt und Apotheker wissen oftmals Rat und können zugrunde liegende Erkrankungen erkennen.

Für viele andere Geplagte aber helfen oft schon ein paar einfache Tipps, um zumindest ein wenig besser ein- und durchzuschlafen. Baldrian, Schäfchen-Zählen – das kennt fast jeder. Aber es gibt noch weitere Tricks, um seinen Körper beim Schlafen zu helfen:

Spielen am PC,

schnell nochmal Facebook checken oder vorm Schlafen noch ein paar Seiten auf dem E-Reader lesen: All das kann unseren Schlaf verzögern. Eine nur erbsengroße Drüse im Gehirn produziert den Stoff, der uns schlafen lässt– allerdings in Abhängigkeit von der Umgebungshelligkeit, und die wiederum wird durch spezielle Lichtrezeptoren in unserer Netzhaut registriert. Displays elektronischer Geräte strahlen blaues Licht ab, das dem Körper vorgaukelt, es wäre helllichter Tag. Die Produktion des wichtigen Schlafhormons Melatonin wird dadurch vermindert – und wir liegen wieder mal endlos wach.
 Klar, am einfachsten ist einfach Abschalten: Handy, Tablet und Notebook gehören eigentlich nicht ins Schlafzimmer. Aber viele Menschen können oder wollen verständlicherweise nicht schon eine Stunde vorm Zu-Bett-Gehen auf ihre nützlichen Geräte verzichten. Der Tipp: Spezielle Brillen mit bernsteingelben Gläsern blockieren das blaue Licht. Eine wissenschaftliche Studie hat es belegt: Wer am Bildschirm eine Computerbrille mit Blaulichtschutz trug, schlief insgesamt deutlich besser als die unbebrillten Teilnehmer der Kontrollgruppe. 

Vor dem Einschlafen den Kopf freikriegen:

Oft grübeln wir vor dem Einschlafen über die Ereignisse des Tages nach oder befassen uns schon mit dem, was morgen sein wird. Ebenso können TV-Serien oder die Kommunikation über unsere zahlreichen Multimedia-Kanäle uns am Einschlafen hindern, wenn wir über die Inhalte nachdenken. Dabei hält uns häufig das Gefühl wach, Dinge nicht vergessen zu dürfen – Olaf morgen zum Geburtstag gratulieren, die Einkaufsliste ergänzen oder den Termin beim Zahnarzt verschieben zum Beispiel. Der Tipp: Entweder heute noch erledigen oder einen kleinen Block und einen Stift in Greifnähe legen – denn was aufgeschrieben ist, kann ohne weitere Grübelei getrost bis morgen warten.

Lieber keinen Alkohol

Zugegeben: Die Aussicht, dem Kopf mit ein paar Bierchen oder einem Glas Rotwein die nötige Schwere zu verleihen, ist manchmal sehr verlockend. Doch obwohl es auf den ersten Blick scheint, als könnten wir dann besser einschlafen, ist die Wirkung trügerisch, wie die Wissenschaftler des Londoner Sleep Centers herausgefunden haben. Alkohol nämlich kann die Abfolge der Schlafphasen durcheinander bringen und dadurch zu Schlafstörungen führen. 
Statt alkoholischer Drinks sollte man sich lieber einen heißen Kamillentee gönnen. Kamille wirkt mit ihrem Inhaltsstoff Apigenin beruhigend auf das gesamte Nervensystem. Und tatsächlich hilft auch ein leckerer Schlaftrunk aus warmer Milch und wenig Honig. Das in der Milch enthaltene Kalzium hilft der Melatonin-Produktion auf die Sprünge und sorgt so für guten Schlaf.

Nach Ausnahmesituationen:

Wie Prüfungen, wichtigen Meetings, Gesprächen mit Vorgesetzten, Beinahe-Unfällen oder der Rückkehr von einer Reise haben wir wohl alle manchmal Schwierigkeiten mit dem Einschlafen. Im Einzelfall wäre das ja auch nicht weiter schlimm: Eine Nacht mit zu wenig Schlaf steckt der menschliche Körper meist problemlos weg. Aber was lässt sich tun, wenn sich solche Ereignisse ständig stattfinden – und uns Nacht für Nacht dermaßen zu beschäftigen, dass wir nur schwer Schlaf finden?
Mit einem kleinen Trick können wir unser Gehirn überlisten: Versuchen wir einmal, in Gedanken den gesamten Tag ab dem jetzigen Zeitpunkt rückwärts durchzugehen. Wir betrachten den Tag wie eine Perlenschnur, an der entlang wir uns bis hin zum Moment des Erwachens am Morgen bewegen und uns dabei an möglichst viele Einzelheiten erinnern. Regelmäßig angewendet hilft dieses einfache Gedankenspiel effektiv beim Abschalten – das Gehirn merkt, dass der Tag endgültig vorüber ist, und kann endlich auf Entspannung schalten.

Nicht zu heiß oder zu kalt

Die Temperatur im Schlafzimmer sollte etwa zwischen 16 und 20 Grad liegen. Praktische Heizthermostate mit Temperatursteuerung können das automatisch erledigen und kosten nicht die Welt. Die Feinabstimmung der individuellen Wohlfühl-Temperatur hängt von mehreren Faktoren ab: Mit dickem Schlafanzug und Daunenbettzeug benötigen wir tendenziell weniger Raumwärme als nackt unter einer dünnen Sommerbettdecke. Natürlich hat auch die Jahreszeit ein Wörtchen mitzureden: Besonders im Hochsommer kann es nützlich sein, das Schlafzimmer schon vor dem Zu-Bett-Gehen mit einer Klimaanlage herunterzukühlen.

Lavendel-Fans wissen es längst:

Die getrockneten Blüten des buschigen Krauts, das viele von uns mit einem flirrenden Sommertag in der Provence verbinden, können beim Einschlafen helfen. Auch bei Stress wirkt ihr Duft entspannend. Seit einigen Jahren sind Einschlafkapseln auf Lavendelöl-Basis erhältlich – doch kostengünstig selbst genähte Lavendelkissen können häufig den gleichen Zweck erfüllen. Bis Lavendel seine Wirkung entfaltet, können ein oder zwei Wochen vergehen. Ätherische Öle sollten vom Medizinal-Lavendel oder „echten“ Lavendel stammen, die beide hauptsächlich in den Bergregionen der Provence geerntet werden und in der Apotheke erhältlich sind. Durch die spezielle Zusammensetzung ihrer Wirkstoffe fördern diese Sorten das Einschlafen am besten.

Sich regen bringt Segen: Bewegt Euch!

 width=Unser Körper ist auf Bewegung programmiert – denn ohne (ausreichende) Bewegung können sich unser Skelett, unsere Muskulatur und die inneren Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen, und der Körper wird auf lange Sicht degenerieren. Für unsere Vorfahren war es ebenso normal wie wichtig, gut zu Fuß zu sein, und das in doppelter Hinsicht: Erstens musste man sich vor Feinden und angreifenden Tieren in Sicherheit bringen und zweitens war auch die Jagd nur dann erfolgreich, wenn man als Jäger schnell genug war. Das Überleben der Spezies war eine Frage der Fitness.

Der moderne Mensch hat andere Probleme,

die natürlichen Feinde gibt es allenfalls noch im Zoo und die Jagd beschränkt sich auf die Fahrt zum Supermarkt. Unser Organismus aber entwickelt ich langsamer als unsere Ökonomie und läuft noch weitgehend im Steinzeit-Modus: Er ist auf Bewegung angewiesen, um gesund zu bleiben. Ein wesentliches Problem unserer heutigen Lebensgewohnheiten besteht nämlich darin, dass wir zu viel sitzen und uns zu wenig bewegen – immerhin um zwei Drittel weniger als noch vor etwa 100 Jahren. Zumindest in der westlichen Welt müssen viele von uns nicht mehr körperlich arbeiten, wir üben unseren Job im Sitzen aus – dann setzen wir uns ins Auto oder in die U-Bahn, um uns dann zu Hause vor den Fernseher zu fläzen. Wer da keinen Ausgleich im Sport sucht oder sich regelmäßig bewegt, zum Beispiel spazieren geht, bekommt vermutlich irgendwann gesundheitliche (und oft übrigens auch seelische) Probleme. Der menschliche Körper muss bewegt werden, sonst baut er ab – so einfach ist das.

Um sich deutlich besser und gesünder zu fühlen,

muss es gar nicht der stundenlange Ausdauersport sein. Kleine Veränderungen im Alltag machen oft schon einen Unterschied. Nutzen wir doch statt des Liftes einfach die Treppe, fahren wir Fahrrad statt Auto. Der Schlüssel für Fitness und Wohlbefinden liegt in häufigen kurzen Bewegungen, die über den ganzen Tag verteilt sind. Je mehr davon, desto gesünder, sagen Gesundheitsexperten.

Bewegung macht glücklich

Einige Experten meinen, es sind die rhythmischen Bewegungen, die Gleichklang in die Psyche bringen. Andere vermuten, dass die im Körper ausgelösten biochemischen Prozesse und die damit verbundenen Hormonausschüttungen für das Wohlfühlen verantwortlich sind. Fest steht: Sport und Bewegung erzeugen ein Glücksgefühl, das den ganzen Tag lang anhält. 

Bewegung stärkt das Herz-Kreislauf-System

Bei längerer Bewegung wird die Durchblutung angeregt und der Herzmuskel bekommt mehr Sauerstoff. Denn mit zunehmender Ausdauer sinkt der Sauerstoffbedarf der Körperzellen und der Lunge. Die Herzschlagfrequenz wird abgesenkt und gleichzeitig das Schlagvolumen erhöht – also die Blutmenge, die mit jedem Herzschlag in den Körper gepumpt wird. Optimale Bedingungen, um Bluthochdruckerkrankungen vorzubeugen oder Bluthochdruck zu senken.

Bewegung fördert die psychische Gesundheit

Sportliche Aktivitäten bauen die Stresshormone Cortisol und Adrenalin ab. Zudem entspannt sich das vegetative Nervensystem. Die Folge: Wir schlafen besser, konzentrieren uns leichter und können mit Stresssituationen besser umgehen.

Bewegung stärkt das Immunsystem

Regelmäßige Bewegung erhöht die Anzahl und Aktivität körpereigener Abwehrzellen – und die sind wichtig für die Bekämpfung von Viren und Tumorzellen. Die stärkeren körperlichen Abwehrkräfte verringern die Wahrscheinlichkeit, an Erkältungen oder sogar Krebs zu erkranken.  

Bewegung tut dem Muskel-Skelett-System gut

Wer sich zwischendurch immer mal wieder bewegt, kräftigt die Stütz- und Bewegungsmuskulatur und beugt Verspannungen vor. Die Bandscheiben freuen sich über den Wechsel von An- und Entspannung. Zusätzlich regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an, der gleichzeitig die Knochendichte fördert und somit Osteoporose vorbeugt.

Bewegung hilft, Fett zu verbrennen

Unsere Muskeln bestimmen, wie viel wir essen können, ohne zuzunehmen. Denn sie haben Einfluss darauf, wie viel Energie wir verbrauchen. Wichtig dabei sind die Mitochondrien, die kleinen Kraftwerke der Zellen. Sie verbrennen die Energie. Je mehr eine Zelle davon hat, desto mehr und schneller wird Energie verbrannt. Regelmäßige Bewegung steigert den Anteil der Mitochondrien und somit auch die Fettverbrennung.

Bewegung macht schlau

Nach dem Sport können wir uns besser konzentrieren und komplexe Aufgaben leichter lösen. Den Grund dafür vermuten Wissenschaftler im Laktat. Laktat ist eine Form der Milchsäure und entsteht in den Muskeln, wenn wir uns bewegen. Die Nervenzellen im Gehirn brauchen die Milchsäure, um richtig funktionieren zu können. Da nach dem Sport mehr Laktat produziert wird, könnte es für die gesteigerte Hirnleistung verantwortlich sein.

Jetzt noch schnell… Gesundheit schenken!

 width=Viele von uns manchmal und manche von uns auch vielfach sind – wenn es um die Besorgungen zu Weihnachten geht – gern mal auf den letzten Drücker unterwegs. Und abgesehen von den ganz abgebrühten Christmas-Shoppern, die wirklich erst am Vormittag des 24. losziehen, gilt für alle anderen: Der letzte Drücker ist jetzt, genau jetzt, ja eigentlich schon gestern. Denn die Innenstädte sind randvoll, feste Termine wie Weihnachtsbaum, Glühweinrunde oder Großeinkauf verdichten sich, und auch online bestellen wird ab jetzt zum Fristen-Roulette – kann noch klappen, muss es aber nicht. Die gute Nachricht ist: Wir, in Ihrer Apotheke, haben noch ein paar Ideen für Sie – Ideen jenseits von Krawatten, Socken und Pralinen. 

Die Phrase ist, zugegeben, etwas abgedroschen, aber dennoch ist etwas dran:

Gesundheit ist das schönste Geschenk. Mit einem kleinen Weihnachtspräsent wird man wohl kaum einen wirklich Kranken heilen können, natürlich – aber vielleicht ein wenig dazu beitragen, dass unsere Lieben gesünder bleiben, sich etwas wohler fühlen oder ihrem Äußeren ein bisschen mehr Glanz verleihen. Und welche Praline kann das auf Dauer schon von sich behaupten?
Ein paar Tage vor Weihnachten fallen uns oft noch ein paar Kleinigkeiten ein, ein paar nette Nachbarn oder Kollegen vielleicht, oder auch die freundliche Dame, die öfter mal auf den Hund aufpasst. Natürlich kann man es auch wieder mal mit Gutscheinen, Teelichthaltern oder Schreibsets versuchen – oder eben doch mit ein bisschen Gesundheit aus Ihrer Apotheke. Fragen Sie uns nach gesunden Geschenk-Ideen, wir beraten Sie gern dazu. 

Gut, damit sei alles gesagt:

denn wenn es zu Weihnachten in unserer Zeit etwas im Übermaß gibt, dann ist es sicher die Werbung: Im Fernsehen, in Zeitschriften und eben auch im Internet. Und trotz allem Klimbim bleibt eben doch immer ein wenig erhalten von Weihnachten, wie es sein sollte, und schimmert still und friedlich durch den Trubel. Meint übrigens auch Wilhelm Busch:

 

Hätt’ einer auch fast mehr Verstand
als die drei Weisen aus dem Morgenland,
und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist wie sie;
und dennoch, wenn heute das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
dann fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
des Wundersterns von dazumal.

 

In diesem Sinn wünschen wir Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Freunden schöne, ruhige und vor allem gesunde Weihnachten.